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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Feste muss man feiern

11.09.2019

Geradezu Straßenfestcharakter kam bei dem Flohmarkt, den die Landjugend Altenesch zum zweiten Mal organisiert hatte, am Wochenende auf. Das Treffen und Schnacken vor der St.-Gallus-Kirche machte mindestens genauso viel Spaß, wie das Feilschen.

Insgesamt 45 Stände mit jeder Menge ausrangierten Dingen waren an beiden Seiten der Straße aufgebaut. Für Sarah Vogt lohnte sich der Besuch bei den Eltern in Lemwerder gleich doppelt. Die junge Mutter aus Papenburg entdeckte eine Schneiderpuppe, deren Transport gerne ihr Vater übernahm. Töchterchen Lia Josefine freute sich derweil über die zweifarbige Kreide, die sie geschenkt bekam. Zufrieden waren auch Ina und ihre kleine Schwester Thea, die ihre Kinderzimmer ausgemistet hatten, um ihr Taschengeld aufzubessern. „Das Lego-Schloss war als erstes weg“, sagte Ina.

Ordentlich Marmelade gekocht hatten Schüler und Eltern für den Erhalt der Eschhofschule. Nicht nur am Stand, sondern auch zu Fuß wurde die süße Leckerei angeboten. Mit dem Erlös wurden Busse finanziert, mit denen die Kinder am 5. September nach Brake gefahren sind, um im Kreistag vorzusprechen, erklärte Elternvertreterin Ute Volbers. Bestens besucht waren die Pavillons, unter denen bei Kaffee, Kuchen, Pommes oder Bratwurst das Miteinander genossen wurde. Zu den Höhepunkten für die kleinen Besucher zählte die große Piraten-Hüpfburg. Die habe die LzO gesponsert, freuten sich Landjugendvorstand Marius Petersen und seine Mitstreiter.

Ein uriger Garten mit altem Baumbestand – so etwas muss genutzt werden, lautete das Motto beim diesjährigen Gemeindefest in Berne. Ausgiebig wurde das den ganzen Sonntag lang getan. Mit einem Freiluftgottesdienst eröffnete Pfarrer Dr. Thomas Ehlert die Veranstaltung am Morgen. Der Tobias Spielkreis hatte dafür mit „Arche Noah“ ein kleines Theaterstück einstudiert. Acht neue Konfirmanden wurden in diesem Rahmen vorgestellt.

Mit einem kunterbunten Angebot für Jung und Alt ging es anschließend abwechslungsreich durch den Tag. Für die kleinen Gemeindemitglieder waren neben anderem eine große Hüpfburg, ein kleines Bällebad mit Rutsche oder Ponyreiten im Angebot. Mit der Feuerwehr Weserdeich konnten auf dem Parkplatz ein Löschangriff geprobt oder ein Blick ins Einsatzfahrzeug geworfen werden. Die DLRG-Stedinger Land war mit ihrem Rettungsboot angerückt, das gerne besichtigt wurde.

Natürlich gehört zu einem gelungenen Fest auch das leibliche Wohl. Es ist gar nicht so einfach, Zuckerwatte herzustellen, musste Pepe feststellen. Zum ersten Mal stand der Schüler hinter der Maschine. Mit dem, was er damit zubereitete, war seine „Kundschaft“ sehr zufrieden. Pfarrer Ingmar Hammann hatte wieder traditionell den Pommes-Stand übernommen, während im Gemeindesaal von fleißigen Helfern für Kaffee und Kuchen gesorgt wurde.

Für Musik sorgten nicht nur die Schüler der Musikschule Steenken. Sehr gut kam auch das Wunschkonzert an, bei dem Natalia Gvozdkova mit dem Akkordeon die Lieblingslieder des Publikums spielte.

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