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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Vernissage: Festungsinseln als Inspirationsquelle

24.05.2011

SEEFELD Sie haben alle eine Beziehung zu Nordenham und Norddeutschland: Die teilnehmenden 27 Künstler der aktuellen Ausstellung „Künstler sehen Langlütjen“ wohnen in der Region, sind dort aufgewachsen oder haben Abschnitte ihres Lebens hier verbracht.

Erste Zusammenarbeit

Nur so sei es möglich, die Festungsinseln als Inspirationsquelle zu sehen, sagte die Vorsitzende des Kunstvereins Nordenham, Marlene Gerdes, bei der Vernissage am Sonnabend in der Seefelder Mühle. Sie zeigte sich glücklich über die erste produktive Zusammenarbeit mit dem Seefelder Kulturzentrum und die Möglichkeit, insgesamt 41 groß- und kleinformatige Werke ausstellen zu können.

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Wieder Interesse geweckt

„Die Inseln sind wieder erwacht“, freute sich die Vorsitzende. In den Nordenhamer Räumlichkeiten im Alten Rathaus wäre dies nicht möglich gewesen, war sich Marlene Gerdes zudem sicher. Sie und die Ausstellungsleiterin des Kulturzentrums, Meike Janßen, stellten in Aussicht, dass die Ausstellung nicht die letzte gemeinsame Aktion gewesen sei.

Das die Ausstellung begleitende Buch war erst einen Tag zuvor angeliefert worden. Mit seinen 240 Seiten sei es weit größer ausgefallen als geplant, räumte Dr. Peter Klan ein, der maßgeblich das Buchprojekt vorangetrieben und konzipiert hat. Er wies auf das historische Bildmaterial und die Begleittexte hin, die das Werk abrunden und zu einer umfangreichen Beschreibung der Festungsinseln beitragen. Peter Klan hofft, dass die bildnerischen Werke zudem zum Lüften von Inselgeheimnissen beitragen können.

Auf die 41 Werke ging die Kunsthistorikerin Elke Grapenthien ein. Sie teilte die Arbeiten in drei Bereiche ein. Ein Teil bezieht sich auf die Gegenwart und bildet die Inseln mal realistisch, mal farbintensiv, mal monochrom oder abstrakt ab. Viele Darstellungen zeigen eine Vogelperspektive, einige Arbeiten zeigen Details der Festungsreste. Daneben gibt es Werke, die sich mit der Historie befassen, die Nazizeit und das KZ-Lager thematisieren. Eine dritte Gruppe zeigt Träume und Visionen, lässt fantasievolle Gebilde entstehen.

Zu sehen sind Silhouetten bei Nacht, auf Schwarz-weiß reduzierte Druckgrafiken oder bedrückende Objekte von Gefangenen und Misshandelten. Acrylbilder hängen neben Ölgemälden, Fotos, Aquarellen oder Bleistiftzeichnungen. Mal schweben die Inseln wie bei Addick Dase, mal sind sie zu großen Farbklecksen verfremdet.

Unterschiedliche Motive

Es sind sehr unterschiedliche Ansichten, die die Faszination für die Festungsinseln erkennen lassen. Der Tenor in allen Bildern ziele darauf ab, die Geschichte nicht zu vergessen und die denkmalwürdigen Inseln zu erhalten, erläuterte Elke Grapenthien.

Die Teilnehmenden Künstler sind: Irmgard Acker, Christiane Ahlers, Annemarie Arndt, Gisela Bartels, Gisela Böhle, Ursel Büsing, Addick Dase, Claus Diering, Gabriele Dodel, Bruno Fröhlich, Manfred Göbel, Wolfgang Günther, Georg Hadeler, Bogdan Hoffmann, Peter Klan, Ursel Koop, Bettina Krusche, Astris Neumann-Hoppe, Steffi Oltmanns, Heinz Raschdorf, Werner Repert, Barbara Röpke, Günther Röpke, Ulrich Thaden, Wilhelm Thäte, Klaus Trolldenier und Christian Wiemers.

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