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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Fonsstocker krempeln die Ärmel hoch

13.07.2012

NORDENHAM Hammerschläge am Weserstrand: An der hölzernen Absperrung zur Bühne wird gezimmert, der Zaun steht bereits, das Kassenhäuschen bekommt einen neuen Anstrich in Grün: Am Mittwoch haben die Aufbauarbeiten für das Fonsstock-Festival begonnen. Mittlerweile ist das Gelände an der Strandallee so gut wie hergerichtet. An diesem Freitag geht’s los. Um 18 Uhr eröffnet die Nordenhamer Band Tosh das 18. Festival.

Der Vorsitzende des Vereins Fonsstock, Thomas Neumann, und seine Mitstreiter haben in den Tagen vor dem großen Ereignis alle Hände voll zu tun. Viele Fonsstocker nehmen Urlaub. Etwas 15 Mitglieder packen an. An den Festivaltagen selbst helfen rund 50 Leute mit. Sie geben Verzehrchips aus, kassieren Eintritt, schenken Bier aus, kümmern sich um die Bands und um das Catering – natürlich ehrenamtlich.

Thomas Neumann freut sich, dass schon rund 550 Tickets verkauft sind. „Der Vorverkauf läuft so gut wie noch nie“, sagt er. Seine größte Sorge ist das Wetter. Die Prognosen sind nicht gerade rosig. Aber seine Vorstandskollegen sind zuversichtlich, dass das Festival von allzu viel Regen verschont bleibt.

Die Vorbereitungen auf das Festival haben bereits vor einem Jahr begonnen. Die Verpflichtung der Bands braucht einen langen Vorlauf. Bereits jetzt machen sich die Fonsstocker Gedanken über das Programm 2013, treten mit Gruppen in Kontakt. In den Anfangsjahren des Festivals musste der Verein noch viele Klinken putzen. Inzwischen hat sich herumgesprochen, wie entspannt, friedlich und geradezu familiär es bei Fonsstock zugeht. Das lockt nicht nur Besucher aus ganz Norddeutschland an, die dieses besondere Flair zu schätzen wissen. Es hat sich auch in der Punk- und Skaszene herumgesprochen. „Mittlerweile bewerben sich viele Bands bei uns“, sagt Schatzmeister Matthias Wessels. Und er fügt hinzu: „Viele Gruppen kommen nicht, um Kohle abzuzocken und möglichst schnell wieder zu verschwinden, sondern sie genießen selbst die Atmosphäre und bleiben auch noch länger.“

Überschaubar und gemütlich – auch im 18. Jahr seines Bestehens hat sich das Festival diese Tugenden bewahrt. Natürlich träumt auch der eine oder andere Fonsstocker davon, mal ein musikalisches Schwergewicht nach Nordenham zu lotsen. Matthias Wessels zum Beispiel schweben die Beatsteaks aus Berlin vor. Aber über die Grenze zarter Träumereien kommen solche Gedankenspiele selten hinaus. Denn Bands dieses Kalibers sind für die Fonsstocker, die Jahr für Jahr ein finanzielles Risiko eingehen, nicht bezahlbar. Und das ist vielleicht auch gut so, denn der Vorstand hat kein Interesse daran, dass die Dimensionen dieses sympathischen kleinen Festivals ausufern.

NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZonline.de/nwztv

Freitag, 13. Juli: 18 Uhr: Tosh (Nordenham), 19 Uhr: Motherdog (Nordenham), 20.15 Uhr: Bitume (Oldenburg), 21.30 Uhr: Skaface (Paris), 23 Uhr: Pascow (Gimbweiler)

Sonnabend, 14. Juli: 13 Uhr: The Clubs (Nordenham), 14.30 Uhr: Zappenduster (Nordenham),15.30 Uhr Shantychor Nordenham, 17 Uhr: Jonny Glut & die Klinkenband, 18.30 Uhr: Nijusan (Wermelskirchen), 20 Uhr: The Pokes (Berlin), 21.30 Uhr: Talco (Venedig), 23 Uhr: The Porters (Düsseldorf).

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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