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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Wissenschaft: Forschung hautnah begreifen lernen

09.08.2011

TOSSENS Wer seinen Blick aktuell vom Tossenser Deich hin zum Watt schweifen lässt, dem dürfte dort ein vermeintlicher Fremdkörper auffallen. Doch der kleine gelbe Container, der dort auf Stelzen aufgebaut ist, steht aus gutem Grund hier, nur wenige Meter vom Meer entfernt.

„Vieles, worüber wir informieren, ist hier in der Nähe unmittelbar zu begreifen“, erklärt Dr. Sibet Riexinger von der Universität Oldenburg die Wahl des Standortes Tossens.

In dem Container ist eine Wanderausstellung des Institutes für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) untergebracht. Tossens ist die vorletzte Station. Bis zum 21. August wird die Ausstellung hier zu sehen sein.

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Der Container ist einer Forschungsstation des Institutes nachempfunden, die auf einem Pfahl thront, der vor Spiekeroog ins Watt gerammt wurde. Die Station liefert seit 2002 Daten über Klima, Strömung, Wasserqualität sowie geo- und biochemische Prozesse. Das Institut nutzt den Container, um bei der Ausstellung sich und seine Arbeit vorzustellen.

„Viele Abläufe, die im Watt stattfinden, sind bis heute nicht wissenschaftlich geklärt“, sagt Sibet Riexinger, der im Container für Fragen zur Verfügung steht. „Einfach ausgedrückt: Wir erforschen, was bei Ebbe und Flut ins Watt rein- und wieder raus fließt.“

Im Container selbst gibt es einen originalgetreuen Nachbau der Station vor Spiekeroog zu sehen. An Kiosk-Stationen, also Computern mit Info-Programmen, oder direkt bei den Mitarbeitern, können Gäste sich über Forschungsinhalte des Instituts kundig machen. So wird etwa über die Folgen von Deichbau und Salztorfabbau informiert. Auch mögliche Lösungsvarianten für den wahrscheinlichen Fall eines weiter steigenden Meeresspiegels werden vorgestellt. Dazu gibt es Grafiken und Animationen, etwa des Gezeiten-Flusses, zu sehen.Für Kinder gibt es eine kleine Sitzecke mit Mal-Utensilien sowie einige altersgerechte Info-Plakate zu sehen.

Auch über das auslaufende Jadebusen-Forschungsprojekt des ICBM wird informiert.

Tossens ist die vorletzte Station der Tour des ICBM. In Schillig besuchten in zwölf Tagen mehr als 1600 Menschen die Ausstellung.

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