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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kulturmühle: Frauen in Vergangenheit und Gegenwart

08.06.2016

Berne Frisch getrennt und mit dem flotten Spruch „Siehst du den Ex im Moore winken, wink zurück und lass ihn sinken!“ machte Inka Meyer den Auftakt zu einem äußerst amüsanten Abend in der Kulturmühle Berne.

Das quirlige Multitalent präsentierte sich unter dem Titel „Kill me Kate“ zunächst als verlassene, erfolglose Theatermacherin Nora. Ihrer Wut über den Ex ließ sie genauso gekonnt wie witzig freien Lauf und machte sich treffsichere Gedanken über das Frausein in Vergangenheit und Gegenwart. Sie blickte zurück auf berühmte Frauen wie Julia, Desdemona oder Ophelia, die zwar alle sehr verliebt, aber leider auch bald darauf tot waren – zum Teil bis zum letzten Moment die Taten ihres mörderischen Gatten verleugnend.

Den BH-losen Zeiten, mit denen die Frauen vor 40 Jahren die Emanzipation eingeläutet haben, konnte Inka Meyer ebenfalls nichts abgewinnen. Schließlich sei der BH im Leben einer Frau doch die wichtigste Stütze, meinte sie. Gekonnt schwenkte die Künstlerin dann von Nichte Friederike und deren Problemen, weiblichen Ernährungstipps, die schon bei Adam und Eva mit Vorsicht zu genießen waren, über zu „Elite-Partner“, zertifizierten Singles und Ü-40-Partys, um nach Erkenntnissen über echte Orgasmen und vorgetäuschte Backkünste schließlich beim sprunghaften Liebesleben von Freundin Katharina oder dem E-Mail-Verkehr des Elternvereins ihrer Kindertheatergruppe zu landen.

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Das beste Geschenk, um das Herz einer Frau zu erobern, sei die Klobürste, sagte Inka Meyer – und berichtete von ihrer Ex-Schwiegermutter, die missbilligend auf die von ihrem Sohn verschmutzten Ecken im Bad aufmerksam gemacht habe. Dabei sei es doch eben diese Schwiegermutter gewesen, die „Didi“ an ihrer Mutterbrust großzog, gab Meyer zu bedenken: „Zehn Jahre alt und seitdem nur noch gewachsen.“

Über den haarsträubenden Antrag der Union, die am liebsten Konzernen bei der Erfüllung der Frauenquote finanziell unter die Arme greifen möchte, konnte Inka Meyer nur verständnislos den Kopf schütteln. Laut wissenschaftlicher Tests sei schließlich der einzige Unterschied zwischen den Geschlechtern, dass Frauen schlechter Bälle werfen können. Trotz aller Gleichberechtigung belege hierzulande der Einkommensunterschied in Deutschland mit 21 Prozent einen traurigen Spitzenplatz in ganz Europa.

Aber so ganz unschuldig seien die Frauen nicht daran, dass es so ist, wie es ist. Hausmänner seien unsexy, finde die Mehrheit der Frauen. Dabei würden diese sogar die Bluse bügeln, die sie kurz zuvor ihrer Liebsten noch vom Leib gerissen haben. Geschlechtsgenossinnen mit einem derartigen Frauenbild würde sie am liebsten direkt neben Dieter Bohlen in der Hölle schmoren lassen.

Nach harten Attacken auf die Lachmuskeln und viel Applaus mahnte Inka Meyer das Publikum, so eine tolle Einrichtung wie die Kulturmühle zu erhalten.

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