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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

KULTUR: Freilichttheater auf dem Marktplatz?

21.02.2007

RODENKIRCHEN Der Roman „Der Bruderkuss“ gab den Anstoß für das kühne Vorhaben. Es geht um die Stadlander Häuptlingsfamilie Lübben.

von rolf bultmann RODENKIRCHEN - Eine gleich dreifache Premiere könnte es in 2009 auf dem Rodenkircher Marktplatz geben. Er könnte erstmalig die Bühne für ein Freilicht-Theaterspiel sein, dessen Drehbuch noch geschrieben werden muss und dessen erste Aufführung es dann in Rodenkirchen geben würde. Der Grundstein für das kühne Vorhaben soll am Donnerstag, 1. März, ab 19.30 Uhr in der Rodenkircher Markthalle mit der Gründung eines gemeinnützigen Vereins gelegt werden.

Ummo Wedelich, ehemaliger Vorsitzender des Bürgervereins Strohausen, und der Rodenkircher Gastronom Gerfried Hülsmann sind die beiden „Väter“ der Freilichttheater-Idee, die dafür aber bereits mehrere Mitstreiter gefunden haben. Zu ihnen gehört unter anderem die Rodenkircherin Irmgard May, die schon für etliche Theater-Aufführungen in der Region Kostüme geschneidert hat.

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Am 1. März soll jedoch kein Theaterverein, sondern nach dem Vorbild von „Gaudium Frisia“ in Neuenburg, Veranstalter der Dangaster Freilicht-Aufführungen von „Der Schimmelreiter“ und „Der Deicher“, ein Trägerverein, der für die Organisation, die Finanzierung und das Rahmenprogramm des Freilichttheaters zuständig sein soll. Genaueres soll eine in Arbeit befindliche Satzung regeln.

Die Initiatoren haben auch bereits Kontakt mit den Niederdeutschen Bühnen in Brake und Nordenham aufgenommen. Sie signalisierten ihre Unterstützung. Auch die Gemeinde Stadland steht dem Projekt wohlwollend gegenüber, ergab ein Gespräch mit Bürgermeister Boris Schierhold. Beteiligt werden sollen aber auch die Stadlander Theatergruppen, Schulen, Vereine, Organisationen und Institutionen.

Die Freilichttheater-Aufführungen sollen vornehmlich Themen der Heimatkunde zum Inhalt hat. Für das Debüt wird von den Initiatoren der von der Stadlander Häuptlingsfamilie Lübben im September 1418 angeführte Sturm auf die damalige „Vredeborg“ in Nordenham vorgeschlagen, der zur Hinrichtung der Brüder Gerold und Didde (Dude) Lübben in Bremen führte. Laut Sage soll Gerold den Kopf seines vor ihm enthaupteten Bruders geküsst haben.

Der Roman „Der Bruderkuss“ von Garlich Frerking alias Heinrich Gerhard Lübben, 1883 in Langenriep geboren und 1934 in Absen verstorben, hat auch den Anstoß zum Freilichttheater-Vorhaben gegeben. Ummo Wedelich war auf den Roman gestoßen und hatte ihn ausfindig gemacht. Von seinem Fund erzählte er im Bekanntenkreis. Sein Stammtischbruder Gerfried Hülsmann erinnerte sich daran, in seiner Kindheit eine Aufführung auf dem Harriersand gesehen zu haben, bei der es sich, wie Nachforschungen ergaben, um das Freilichtspiel „Dude und Gerold“ von Thora Thyselius gehandelt haben könnte.

Zur Teilnahme an der Gründungsversammlung des Trägervereins des Rodenkircher Freilichttheaters am 1. März ab 19.30 Uhr in der Markthalle sind alle Interessierten aufgerufen, die das Projekt unterstützen möchten. Bislang gibt es nur viele Ideen und Vorschläge. Alle erforderlichen Entscheidungen können erst nach der Vereins-Gründung gefällt werden.

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Freilichttheater auf dem Marktplatz?

kulturAm 1. März Gründung eines Trägervereins – Initiatoren hoffen auf breite Unterstützung

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von rolf bultmann RODENKIRCHEN - Eine gleich dreifache Premiere könnte es in 2009 auf dem Rodenkircher Marktplatz geben. Er könnte erstmalig die Bühne für ein Freilicht-Theaterspiel sein, dessen Drehbuch noch geschrieben werden muss und dessen erste Aufführung es dann in Rodenkirchen geben würde. Der Grundstein für das kühne Vorhaben soll am Donnerstag, 1. März, ab 19.30 Uhr in der Rodenkircher Markthalle mit der Gründung eines gemeinnützigen Vereins gelegt werden.

Ummo Wedelich, ehemaliger Vorsitzender des Bürgervereins Strohausen, und der Rodenkircher Gastronom Gerfried Hülsmann sind die beiden „Väter“ der Freilichttheater-Idee, die dafür aber bereits mehrere Mitstreiter gefunden haben. Zu ihnen gehört unter anderem die Rodenkircherin Irmgard May, die schon für etliche Theater-Aufführungen in der Region Kostüme geschneidert hat.

Am 1. März soll jedoch kein Theaterverein, sondern nach dem Vorbild von „Gaudium Frisia“ in Neuenburg, Veranstalter der Dangaster Freilicht-Aufführungen von „Der Schimmelreiter“ und „Der Deicher“, ein Trägerverein, der für die Organisation, die Finanzierung und das Rahmenprogramm des Freilichttheaters zuständig sein soll. Genaueres soll eine in Arbeit befindliche Satzung regeln.

Die Initiatoren haben auch bereits Kontakt mit den Niederdeutschen Bühnen in Brake und Nordenham aufgenommen. Sie signalisierten ihre Unterstützung. Auch die Gemeinde Stadland steht dem Projekt wohlwollend gegenüber, ergab ein Gespräch mit Bürgermeister Boris Schierhold. Beteiligt werden sollen aber auch die Stadlander Theatergruppen, Schulen, Vereine, Organisationen und Institutionen.

Die Freilichttheater-Aufführungen sollen vornehmlich Themen der Heimatkunde zum Inhalt hat. Für das Debüt wird von den Initiatoren der von der Stadlander Häuptlingsfamilie Lübben im September 1418 angeführte Sturm auf die damalige „Vredeborg“ in Nordenham vorgeschlagen, der zur Hinrichtung der Brüder Gerold und Didde (Dude) Lübben in Bremen führte. Laut Sage soll Gerold den Kopf seines vor ihm enthaupteten Bruders geküsst haben.

Der Roman „Der Bruderkuss“ von Garlich Frerking alias Heinrich Gerhard Lübben, 1883 in Langenriep geboren und 1934 in Absen verstorben, hat auch den Anstoß zum Freilichttheater-Vorhaben gegeben. Ummo Wedelich war auf den Roman hatten den Roman ausfindig gemacht und von seinem Fund im Bekanntenkreis erzählt. Sein Stammtischbruder Gerfried Hülsmann erinnerte sich daran, in seiner Kindheit eine Aufführung auf dem Harriersand gesehen zu haben, bei der es sich, wie Nachforschungen ergaben, um das Freilichtspiel „Dude und Gerold“ von Thora Thyselius gehandelt haben könnte.

Zur Teilnahme an der Gründungsversammlung des Trägervereins des Rodenkircher Freilichttheaters am 1. März ab 19.30 Uhr in der Markthalle sind alle Interessierten aufgerufen, die das Projekt unterstützen möchten. Bislang gibt es nur viele Ideen und Vorschläge. Alle erforderlichen Entscheidungen können erst nach der Vereins-Gründung gefällt werden.

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