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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kunstwerke: Kultureller Brückenschlag nach Polen

14.11.2019

Friedrich-August-Hütte Kulturmoderator und Pfarrer im Ruhestand Frank Klimmeck aus Rodenkirchen hat mit Partnern gleich vier neue Projekte entwickelt, die einen weiteren kulturellen Brückenschlag nach Polen ermöglichen. Genauer: Einen kulturellen Brückenschlag zwischen Ostpolen/Breslau und dem Oldenburger Land. Dazu gehören eine kulturelle Erlebnisreise nach Schlesien/Niederschlesien (für die noch 15 Plätze frei sind), eine Ausstellung in Nordenham, eine Ausstellung in Oldenburg und ein Kunstprojekt in Breslau.

Beim aufwendigen Schrift- wechsel und den Bewerbungsschreiben um Fördergelder hilft ihm als Übersetzerin die Nordenhamer Gymnasiastin Julia Wojaczek. Die 17-Jährige spricht und schreibt fließend Deutsch und Polnisch. Sie ist in Deutschland geboren worden. Ihre Eltern stammen aus Polen.

Die Reise führt vom 20. bis 27. Mai nach Niederschlesien und Breslau ins schlesische Elysium. Mehr als 30 Personen können mitfahren. 15 Anmeldungen liegen bereits vor. Wer ebenfalls bei dieser achttägigen Tour unter dem Motto „Kirche & Kunst“ mit einem Reiseunternehmen dabei sein möchte, kann sich näher informieren und anmelden bei Frank Klimmeck unter Telefon   04732/183930.

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Die Reise führt am ersten Tag von Rodenkirchen zur Europastadt Görlitz-Zgorzelec. Auf dem weiteren Programm stehen unter anderem: Stippvisite in Hirschberg/Jelenia Gora, der „Perle des Riesengebirges“, Schlösser-Rundfahrt, Stadtführung in Breslau, Oderschiffsfahrt, Gerhart Hauptmann-Museum in Agnetendorf.

Die Ausstellung in Nordenham findet vom 12. Januar bis 16. März 2020 in der Pauluskirche in Friedrich-August-Hütte statt. Zu sehen sein werden 12 Bilder des polnischen Malers Stanislaw Koguciuk. Diese Werke naiver Malerei geben einen kleinen Einblick in Landschaft und Leben am Bug in Ostpolen.

Fast zeitgleich – vom 14. Januar bis 16. März – werden im Elisabeth-Anna-Palais in Oldenburg 30 Werke von Stanislaw Baj gezeigt. Er ist Professor an der Akademie der Künste in Warschau.

Zu den Kooperationspartnern beider Ausstellungen gehören unter anderem die Arbeitsgemeinschaft Kunst der Oldenburgischen Landschaft (Jürgen Weichardt), die Akademie Dangst und das Museum Chelm in der Region Bug in Ostpolen.

Stanislaw Koguciuk (geboren 1933) stellt in erfrischenden Farben kleinere Formate in der Serie „Humor“ her – Darstellungen lustiger Szenen, die mit genauen und humorvollen Kommentaren versehen sind. Dabei zeigt er große Nachsicht für menschliche Schwächen. Sein gesamtes Werk geht darüber hinaus – mit verschiedenen Darstellungen dörflichen Lebens, von Bräuchen und Ritualen, über Landschaften bis hin zu patriotischen Bildern.

Stanislaw Baj (geboren 1953) ist Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau. Anfangs malte er Genreszenen, die vom Dorfleben und der Natur inspiriert waren. Seit den 1980er Jahren beschäftigt er sich mit Landschaftsmalerei, hauptsächlich mit dem Fluss Bug, sowie mit Porträtmalerei. Die Gemälde haben realistische bis abstrakte Züge.

Viertes Kunstprojekt: Von Mitte März bis 22. Juni sind in Breslau in der polnischen evangelischen Kirche etwa 50 Skulpturen des polnischen Holzschnitzers Roman Sledz zu sehen. Seine Werke sind bereits unter anderem in der Pauluskirche in Friedrich-August-Hütte ausgestellt worden. Hinzu kommt in Breslau: In der dortigen deutschen evangelischen Kirche soll in einem Altarteil eine Figuren-Szene von Roman Sledz zum letzten Abendmahl der Jünger mit Jesus entstehen.

Roman Sledz ist zu diesem auch von der Ludwig-Münstermann-Gesellschaft angeregten Auftrag bereit. Unterstützung kommt zudem von der Deutschen Botschaft in Warschau. Für die Finanzierung sind Zuschüsse und/oder Spenden nötig. Darum kümmert sich ebenfalls Frank Klimmeck.

Die Holzskulpturen von Roman Sledz stellen die gesamte Lebens- und Leidensgeschichte von Jesus Christus dar. Die Figuren sind ausdrucksstark, gucken traurig und beeindrucken auch durch ihre Schlichtheit.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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