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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Stirbt wieder eine Tradition?

11.06.2019

Frieschenmoor /Golzwarden In Frieschenmoor lebt eine Tradition, die andernorts schon ausgestorben ist oder kurz davor steht: Auf dem Dorfplatz wurde traditionsgemäß am 1. Pfingsttag abends von der Dorfgemeinschaft Frieschenmoor ein schöner Pfingstbaum aufgestellt. Viele fleißige Hände aus den örtlichen Vereinen und der Freiwilligen Feuerwehr packten im geselligen Rahmen Freitagabend bei den Vorbereitungen und Pfingstsonntag beim Aufstellen mit an. Mit Hilfe eines Traktors mit Frontlader war das Aufstellen des Pfingstbaumes schnell erledigt. Nach getaner Arbeit hielt Ulli Pustlauk, Vorsitzender des Bürgervereins, die Festrede und er bedankte sich bei allen, die hier aktiv an den Vorbereitungen und dem Ablauf der gelungenen Veranstaltung mitgewirkt haben. Nachdem er die Pfingstbaumfahne gehisst hatte, lud er die Festteilnehmer mit den Worten: „De Pingstboom steiht, de Pingstfahn weiht, dormit Frieschenmoor nich unnergeiht“ zum gemütlichen Teil der Feier ein. So wurde dieser schöne Heimatbrauch in diesem Jahr wieder zünftig gefeiert. Und auch die Kinder und Jugendlichen feierten mit. Für das leibliche Wohl war reichlich gesorgt worden und für die Kinder gab es natürlich auch wieder Freikarten. So wurde diese Pfingstbaumfeier in harmonischer Runde für alle ein schönes Erlebnis in dieser gut funktionierenden Dorfgemeinschaft.

Anders in Golzwarden: Aufgrund fehlender Helfer wurde kein großer Pfingstbaum mehr aufgestellt. Doch Unbekannte hatten ein Einsehen und stellten – unbeachtet von der Öffentlichkeit – einen kleinen Pfingstbaum an der St. Florian-Straße auf.

Da einige Golzwarder jedoch nicht auf die Feierlichkeiten anlässlich des Pfingstfestes verzichten wollten und auch nicht auf einen Pfingstbaum, haben sich Anwohner mit einigen Mitgliedern des Bürgervereins Golzwarden zusammen getan und am Zedernring einen Baum errichtet. Für die gemeinsame Feier stellte der Bürgerverein die Getränke, da im letzten Jahr eben jene Anwohner die große Fahne des offiziellen Baumes „geklaut“ hatten. Auf diese Weise wurde die Tradition in Golzwarden dennoch aufrecht erhalten. Wenn auch, in kleinerer Ausführung.

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