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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Frontmann lässt keine Pose aus

12.05.2009

NORDENHAM Einen rundum gelungenen Musikabend erlebten die Besucher am Sonnabend in der Jahnhalle: Die U2-Tributeband „Achtung Baby!“ hatte geladen, und mehr als 250 Musikfreunde zwängten sich auf die Tanzfläche, wo nicht nur aufgrund der stetig steigenden Temperaturen beste Konzertatmosphäre herrschte.

Auf höchster Flamme

Die Band U2 feierte vor allem in den 80er- und frühen 90er-Jahren große Erfolge. Mit ihren eingängigen Poprocksongs gilt das Quartett als eine der erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte.

Mit „Elevation“ startete „Achtung Baby!“ gleich zu Beginn auf höchster Flamme. Die Band führte das vor allem in den ersten Reihen weibliche Publikum souverän durch die Diskographie der irischen Rockstars um Frontmann Bono. Das politische Lied „Bloody Sunday“ aus den frühen 80er-Jahren durfte dabei genau so wenig fehlen wie zum Beispiel die beiden kommerziellen Schmachtfetzen „I Still Haven't Found What I'm Looking For“ und „With or Without You“ vom legendären Album „The Joshua Tree“ aus dem Jahre 1987.

Nach der Pause ging es munter weiter mit „Zoostation“ von dem namensgebenden und experimentellen Album „Achtung Baby!“, mit dem U2 in die 90er aufbrach. Drüber hinaus wurden auch Songs der brandneuen Platte „No Line on the Horizon“ aufgegriffen.

Die große Stärke von „Achtung Baby!“ war an diesem Abend aber die großartige Präsentation: Sänger Marc Schülert stellte sich als Showmaster heraus und ließ vom hingebungsvollen Tanz mit einer Zuschauerin bis zum obligatorischen Stagediving keine Pose aus. Auf einer Leinwand im Hintergrund wurden derweil Visualisierungen der Songs und Live-Schnitte der Originalgruppe projiziert. Zusammen mit dem professionellen Licht und dem herausstechenden Sound vermittelte „Achtung Baby!“ eine gute Annäherung an die bombastischen U2-Konzerte.

Jede Note sitzt

Carsten Stiehr (Gitarre und Keyboard), Andreas Hellwig (Bass) und Hans Seelenmeyer (Schlagzeug) fielen im besten Sinne überhaupt nicht auf. Jede Note saß an ihrem angestammten Platz.

Das Publikum war von Anfang an bei bester Laune und ließ das Quartett auf der Bühne zu keiner Zeit im Stich. Erst nach einem Zugaben-Block wurde die Gruppe in den wohlverdienten Feierabend entlassen.

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