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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Sanierung: „Fühle mich dieser Kirche verpflichtet“

16.08.2011

BUTTELDORF „Unter Gottes Beystand glücklich vollendet“ wurde im Jahr 1732 der Bau der St. Jacobi-Kirche im Altenhuntorfer Ortsteil Butteldorf. 279 Jahre nach dem feierlichen Einweihungsgottesdienst nagte der Zahn der Zeit am alten Gemäuer. Der alte Putz im Innenraum bröckelte im unteren Bereich im Mauerwerk zeigten sich Risse und manch ein Kirchgänger rümpfte die Nase, weil es im Kirchenschiff nicht gerade nach Rosen duftete.

„Es besteht Handlungsbedarf“, stellte der Moorriemer Pfarrer Hans-Werner Boltjes fest und er wusste auch sofort, an wen er sich wenden musste. Der Wardenburger Maurermeister und Bauunternehmer Udo Schumacher hatte schon vor einigen Jahren die Friedhofsmauer an der St. Anna-Kirche in Bardenfleth restauriert, für die Arbeiten in der St. Jacobi-Kirche war Schumacher genau der richtige Fachmann. „Für Gotteslohn“, so der Wardenburger, habe er in vierzehn Tagen den unteren Mauerbereich saniert. In weiße Staubwolken eingehüllt schlug Schumacher den alten Putz ab und gab den senkrechten Rissen in der uralten Mauer Stabilität mit waagerecht eingearbeiteten Spangen. Neu verputzt und weiß gestrichen strahlt der Innenraum nun in neuem Glanz. Für Udo Schumacher sind Arbeiten an alten klerikalen Gemäuern eine Herzenssache: „Ich fühle mich in der Verpflichtung, das fortzusetzen, was schon meine Vorfahren als ihre Aufgabe gesehen haben, nämlich dafür zu sorgen, dass die historischen Kirchen intakt bestehen bleiben.“

Beim Gottesdienst am Sonntag dankte Pfarrer Boltjes dem Wardenburger Freund mit einem Buchgeschenk. Ein weiterer Dank ging an die Küsterin der St. Jacobi-Kirche, Margret Spille. Boltjes: „Udo Schumacher wurde von ihr an allen Tagen mit Kaffee und Kuchen versorgt. Sie ist die beste Küsterin, die wir je hatten.“

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