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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Füße wippen von ganz allein

05.10.2005

ECKFLETH Kernige Trinklieder und sanfte Liebeslyrik beherrscht das Ensemble „Tam Lin“. Das Quartett begeisterte die Zuhörer im CVJM-Kindergarten.

Von Evelyn Eischeid ECKFLETH - Jigs, Reels, Slides, Hornpipes und alles das, was laut „Tam Lin” musikalisch im keltischen Bereich herumgeistert, bietet das Quartett bei seinem nunmehr dritten Konzert den Besuchern „mit einem speziellen Faible für eine ganz spezielle Musik”. Auf dem „Marktplatz” des neuen CVJM-Kindergartens ist es am Freitagabend eine kulturelle Premiere, der – so wünscht es sich die Leiterin Renate Schmitt-German – hoffentlich noch viele ähnliche Veranstaltungen folgen.

„Tam Lin“ – mit diesem Bandnamen lehnt sich das Quartett an die schottische Legende des Feenritters und Waldhüters Tam Lim an und im Dunstkreis des ebenso legendären „Lord of the Dance” spulen die Musikanten an diesem Konzertabend ein ganzes Feuerwerk von kernigen Trinkliedern, markigen Schlachtengesängen und romantischen Balladen über Liebe, Trennung, Herz und Schmerz ab – wunderbar authentisch, zum Mitfühlen, Mitsingen, Mitklatschen und die Füße, die wippen von ganz alleine.

Begleitend bedienen sich die Barden neben Gitarren, Banjo und Mandoline auch originaler Instrumente: keltische Flöte und Harfe, Handharmonika und Bodhran. Der Aufforderung zum irischen Stepptanz kommt man auf dem Marktplatz nicht nach, obwohl trotz voller Besetzung genügend Raum zur Verfügung stünde. Anders als beim weit ausholenden Tanz der Schotten, halten die Iren stocksteif die Hände an die Hosennaht und klackern ausschließlich mit den Füßen – wahrscheinlich, weil es in den rappelvollen Pubs die einzige Möglichkeit war, sich tänzerisch zu bewegen.

„Fill up your glasses with brandy and wine” mit „Guiness” oder „Whiskey in the jar”, das funktioniert auch im Kindergarten, und zwar mit Federweißem und bodenständigem deutschen Bier, ergänzt um leckeren Zwiebelkuchen. Das ist die richtige Grundlage, um sich gemeinsam mit der Band beim Song „The Leavin´ of Liverpool” zu einem großen Chor zu vereinigen. Anekdoten und Döntjes, philosophische Betrachtungen und kleine verbale Bosheiten – dafür ist ein weiterer Barde zuständig. Bernd Bultmann von der Gruppe „Ruhwarder Saitenhiebe” schwadroniert über Paare und Singles, über Pisa und Pauken, greift dann doch noch zur Klampfe, um in bester Ingo-Insterburg-Nachfolge festzustellen, dass er lieber Melker als Kaulpquappe ist. „Tam Lin Celtic Music” – die dritte Moorriemer Auflage endet mit donnerndem Applaus.

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