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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Ganz nah dran am Original

06.04.2009

NORDENHAM Rund 150 Musikfreunde haben sich am Sonnabend in der Jahnhalle getroffen, um das Konzert der Dire Strats zu erleben. Das Quartett aus Bremerhaven hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Songs der legendären Rocktruppe Dire Straits, die vor allem in den 80er Jahren wahre Begeisterungsstürme bei Fans und Kritikern hervorrief und mehr als 120 Millionen Tonträger verkaufte, möglichst bis ins Detail nachzuahmen.

Geteilter Knopfler-Part

So ein Vorhaben steht und fällt mit der Imitation des legendären Frontmannes Mark Knopfler, der als Ausnahmegitarrist, Sänger und Songwriter den Sound der Dire Straits geprägt hat. In der Jahnhalle teilten sich Wolfgang Uhlich (Sologitarre) und Peter Spencer (Gesang und Rhythmusgitarre) diese Aufgabe. Besonders Wolfgang Uhlich schien den Gitarrenstil Knopflers schier verschlungen zu haben. Mit der gleichen Leichtigkeit bediente er sich der ungewöhnlichen Zupftechnik des Meisters. Dazu kam der typische glasklare und perlige Klang eines Fender Stratocaster Halstonabnehmers. Peter Spencer kam mit dem eigenwilligen Gesang Knopflers, der häufig ins Sprechen übergleitet, ebenfalls gut zurecht.

Lars Leminski (Keyboards), Jens Gernhoff (Schlagzeug) und Thomas Fiebig (Bass) fielen nicht weiter auf – und das war in diesem Fall eine gute Nachricht. Denn jeder Ton fand sich an seinem angestammten Platz. Nach dem ersten Erfolgshit „Lady Writer“ legten die Musiker gleich die Kultballade „Romeo & Juilet“ nach und hatten schon jetzt das Publikum auf ihrer Seite. Über den „Walk of Life“ ging es dann zum Halbfinale vor der Pause über: „Sultans of Swing“ war aber vielleicht etwas zu brav inszeniert.

Finale mit „Wild Themes“

In der zweiten Hälfte gab es auch einige schöne Interpretation unbekannterer Stücke, besonders „Postcards from Paraguay“ kam gut an. Zum Ende hin nahm die Hitdichte zu. „The Tunnel of Love“ durfte ebenso wenig fehlen wie „Calling Elvis“ oder „Brothers in Arms“. Die erste Zugabe war dann „Money for Nothing“, das wohl bekannteste Stück der Dire Straits. Die Coverband hatte derweil ihr Geld keineswegs „für nichts“ bekommen, sondern lieferte eine lebendige Umsetzung des Dire-Straits-Werkes ab. Das Publikum zeigte sich zufrieden, als es unter den Klängen von „Wild Themes“ in die laue Frühlingsnacht entlassen wurde.

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