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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Stadtkirche: Gemeinsames „Fest machen“

19.06.2012

BRAKE Für Hochzeiten, Bestattungen, Gebete, Lieder, Freud und Leid, also ganze Lebensläufe, bietet die Kirche einen Platz. Genau wie ein Schiff.

Wenn die Stadtkirche am Sonntag, 24. Juni, zur Jubiläumsfeier einlädt – sie wird 150 Jahre alt –, darf auch das Schiffahrtsmuseum als Zeugnis der Braker Stadtgeschichte nicht fehlen. Unter dem Motto „Fest machen“ können sich die Besucher daher auf ein maritim-kulturelles Programm freuen. Der Tag beginnt um 11 Uhr mit einem Familiengottesdienst und endet mit Verabschiedung und Einführung des Gemeindekirchenrates um 17 Uhr.

Neben der Kunstschule am Packhaus, die zu kreativen Mitmachaktionen einlädt, erwartet die Gäste neben einer Orgelführung mit „Hörproben“ das Kindermusical „Turmbau zu Babel“ unter der Leitung von Gebhard von Hirschhausen und ein Auftritt des Spontantheaters Bumerang mit kurzweiligen Improvisationen auf Publikumszuruf. Am Nachmittag wird das Blockföten-Ensemble im Innern der Kirche „Peter und der Wolf“ präsentieren. Außerdem werden zwei verschiedene Ausstellungen zu sehen sein.

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Das Schiffahrtsmuseum wird mit einem Stand in der Kirche vertreten sein. „Ohne, dass sich hier die Seefahrt und der Hafen entwickelt hätte, gäbe es gar keine Stadtkirche“, erklärt Andreas Technow. „Immer haben auch Gedanken an die Menschen auf dem Meer den Gottesdienst bestimmt“, fährt der Pastor fort. Es gehe bei einer Jubiläumsfeier auch darum, die historischen Zusammenhänge darzustellen.

Im Museum wird als „Zeitzeuge“ das Schiffsmodell der Bark „Fortuna“ gezeigt. Der Dreimaster wurde ebenfalls 1860 gebaut. Martin Bücking, der zuerst einen Roman über das Boot geschrieben und es dann gekauft hat, um mit ihm auf Weltreise zu fahren, soll ebenfalls „zu Wort“ kommen. Die Geschichte des zuletzt in Mellum gestrandeten Schiffes erzählt ein Stück Historie der Unterweser. „Zur Stadtgeschichte können wir einiges beisteuern“, fasst Christian Gosse vom Schiffahrtsmuseum zusammen. Gäste des Gemeindefestes haben deshalb am Sonntag freien Eintritt ins Museum.

Und um den Exkurs zur Entstehung der Kirche komplett zu machen, bietet die Kunstschule neben Buddelschiff-Bauen auch Taschengestaltung mit Buchdruckgrafik nach Gutenberg an – ohne dessen Erfindung es bekanntermaßen keine gedruckte Bibel gegeben hätte.

Lea Bernsmann Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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