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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

KÖb: Genuss für Gaumen und Ohren

29.04.2013

Brake Rapunzelsalat, Frühlingszwiebeln, geröstete Pinienkernen: So stimmten sich am Freitagabend die Besucher in der Katholischen Öffentlichen Bücherei auf den kulinarisch-literarischen Märchenabend ein. „Einfach Märchenhaft“ hatten die Köchinnen Meike Elsinger, Bianca Kunz und Uschi Lücke ihren Gästen die fünf Gänge zubereitet; für den literarischen Genuss sorgten die Vorleserinnen Monika Weyers, Sabine Schulz und Uschi Evers – und auch diese Beiträge waren „einfach märchenhaft.“

Der leckere Feld- oder Rapunzelsalat war die passende Einstimmung auf das Märchen „Rapunzel“ – einmal in der klassischen Form der Gebrüder Grimm, und zum Vergleich las Uschi Evers eine moderne Fassung aus dem Jahr 2001. „Und wenn sie nicht gestorben sind…“

Dann leben auch „Allerleirauh“ und ihr Liebster noch heute, wussten schon die Gebrüder Grimm. Dass dieses Märchen von der Königstochter im Fellmantel auf dem Inzestbegehren ihres Vaters basiert, macht klar, dass die klassischen Märchen nicht immer zur Kinderliteratur zählten, sondern in der mündlichen Erzählkunst auch von Erwachsenen weitergegeben wurden.

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Die listig-lustige Geschichte von der „Steinsuppe“ begleiteten die Veranstalterinnen mit einer Grünkernsuppe. Wie der gar nicht böse und fast zahnlose Wolf sich eine „Steinsuppe“, die von der Henne und anderen Tieren mit frischen Gemüsen aufgepeppt wird, erschleicht und sich als Veganer outet, schauten sich die amüsierten Gäste als „Bilderbuchkino“ an.

Wie sorgsam man sich um die Natur kümmern muss, erzählt das indianische Märchen „Der Spieler und der Truthahn“. Diese Sage der Jicirilla-Apachen unterlegten die Köchinnen mit dem kulinarischen Höhepunkt des Abends: Sie servierten Orangen-Hähnchen an roten Zwiebeln mit Kartoffelspalten. Und zum „Harm in der Hölle“, der dem Branntwein sehr angetan ist und schwört, nie wieder einen Tropfen zu trinken, gab es eine „Nusstorte mit Schwips“. Den abschließenden Kaffee genossen die Gäste mit der Erzählung „Der erste Kaffee“ aus einer Sammlung polnischer Märchen und der slowenischen Geschichte von der „Kaffeekocherin“.

Am Schluss dieses märchenhaften Abends waren sich die Besucher einig.: Es war ein köstlicher Abend – sowohl in kulinarischer als auch in literarisch Hinsicht.

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