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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

AUSSTELLUNG: Geschichte Nordenhams im Kleinformat

28.07.2008

NORDENHAM Eine Lupe benötige der Besucher der neuen Ausstellung im Alten Rathaus, sagte Dr. Peter Klan vom Kunstverein Nordenham. Denn in einer viertätigen Ausstellung präsentiert der riefmarken- und Münzkundeverein Nordenham eine Sonderausstellung zum Stadtjubiläum.

Erwin Aschenbeck, Vorsitzender der Nordenhamer Philatelisten, bedankte sich beim Kunstverein für die Bereitstellung der Räume am Marktplatz und begrüßte am Sonnabend zur Eröffnung der Ausstellung zahlreiche Gäste, unter ihnen Ulf Riegel als Vertreter des Bürgermeisters und Oswald Janssen vom Landesverband der Philatelisten.

Kunstkenner Klan lobte die vielfältige und feine Ausstellung, die die zehn Sammler zusammengetragen haben. Die Exponate bedeuteten in jeder Beziehung Kunst: Die ausgestellten Stücke seien grafische Gedanken- und Emotionskunst, merkte Klan an.

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Ulf Riegel bedankte sich bei den Briefmarken- und Münzsammlern für die Organisation der Ausstellung. Sie würden dazu beitragen, das Jubiläumsjahr der Stadt um eine Attraktion reicher zu machen. Riegel lobte auch die gute Jugendarbeit im Verein. Jugendwart Heinz Uecke betreut derzeit 13 Jugendliche.

Oswald Janssen, Vorsitzender des Landesverbandes Elbe-Weser-Ems, konzentrierte sich in seiner Ansprache auf die Entwicklung des lokalen Briefmarken- und Münzkundevereins, der in diesem Jahr seit 70 Jahren besteht. 1938 war der Verein noch im Rahmen des Reichsbundes der Philatelisten gegründet worden. In der Kriegszeit 1941 gab es die erste Briefmarkenschau. Trotz des Krieges wurde das Vereinsleben bis 1945 fortgesetzt und 1946 wieder aufgenommen. Janssen betonte, dass der Nordenhamer Verein aufgrund seiner kontinuierlichen Arbeit für sich beanspruche, auf eine 70-jährige Vereinstätigkeit zurückblicken zu können.

Die Ausstellung, die bis morgen Abend zu sehen ist, zeigt als Schwerpunkt Briefmarken, Sonderstempel und Notgeld aus Nordenham. Damit ist eine enge Verbindung zur Stadtgeschichte hergestellt worden. Überhaupt vermittelten Briefmarken Bildung, wie Oswald Janssen sagte. Denn mit Briefmarken gebe es „Geschichte zum Anfassen“. Besonders eindrucksvoll sind – auch für weniger an Briefmarken interessierte Besucher – die Ansichtskarten von Dieter Winkler. Er hat versucht, von jedem Jahr eine Karte vorzustellen und zeichnet die Entwicklung der Stadt im Kleinformat nach.

Weitere Aussteller sind Gudrun Begler, Karl-Heinz Freese, Manfred Haferkamp, Peter Hockemeyer, die Jugendgruppe mit Heinz Uecke als Jugendwart, Dieter Kallenbach, Dr. Heinz Neuhaus, Heiko Wolanski sowie der Vorsitzende Erwin Aschenbeck, der sich bei seinen Ausstellerkollegen mit einer 10-Euro-Gedenkmünze für die geleistete Arbeit bedankte.

Am Dienstag beginnt ab 16 Uhr die Verlosung der Gewinne zum Ausstellungsquiz. Zu gewinnen gibt es Briefmarken, Münzen und Alben.

Weitere Berichte zum Stadtjubiläum unter www.NWZonline.de/100jahrenordenham

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