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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Weltfrauentag: Gleichstellung noch längst nicht erreicht

10.03.2016

Elsfleth Der erste Absatz im Artikel 3 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland lautet: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich! Und weil dieses Gesetz auch im 21. Jahrhundert längst nicht für alle Frauen weltweit gilt und Männern in vielen Ländern das Wort „Gleichberechtigung“ suspekt ist, wird alljährlich am 8. März, dem „Weltfrauentag“, die Gleichstellung der Geschlechter angemahnt.

In Elsfleth treffen sich Frauen jeden Alters und aus vielen unterschiedlichen Nationen seit fünf Jahren, um „ihren“ Tag gemeinsam mit Gesprächen, Unterhaltung, Musik und internationalen Spezialitäten zu feiern. Die Leiterin des Familien- und Kinderservicebüros, Waltraud Ralle-Klein, und ihr Team hatten erstmals in das neue evangelische Gemeindehaus eingeladen und alle staunten, als am Abend der Strom der Besucherinnen einfach nicht abriss. So mussten noch viele Stühle herangeschafft werden, damit die rund 80 Teilnehmerinnen einen Platz fanden.

In ihrer Begrüßungsansprache ging Waltraud Ralle-Klein auf die Stellung der Frauen weltweit ein: „Im Iran sind Frauen nach offiziell geltendem Recht weniger wert als Männer, in Jordanien können Mädchen mit 15 Jahren verheiratet werden, in Saudi-Arabien dürfen Frauen weder Auto fahren noch ohne männliche Begleitung aus dem Haus gehen und noch heute sind in manchen afrikanischen Ländern Genitalverstümmelungen an Frauen auf der Tagesordnung.“

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Auch in Deutschland ist die Gleichstellung längst nicht zu 100 Prozent umgesetzt: Frauen erhalten niedrigere Löhne, haben häufiger befristete Arbeitsverträge und Minijobs. Die Frauenrechte hatte Waltraud Ralle-Klein für ihre Besucherinnen in zehn verschiedenen Sprachen ausgedruckt und bei der Begrüßungsansprache fungierte Zeina Issa aus dem Libanon als Übersetzerin ins Arabische.

Die Teilnehmerinnen begeisterte an diesem Abend nicht nur das tolle Büfett mit unzähligen Leckereien aus den Küchen der Besucherinnen, auch die Trommelgruppe „Badenya“ unter der Leitung von Jikke Meindertsma gab an diesem Abend rhythmisch gerne den Ton an.

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