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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Glocken läuten heiße Phase der Kirchenratswahl ein

28.02.2012

STOLLHAMM Engagiert und zupackend, so kennen die Christen aus der Wesermarsch Annemarie Cornelius. Sie vertritt den Kirchenkreis in der Synode der oldenburgischen Kirche und ist dort Mitglied des Präsidiums. Am Sonntag warb sie in der Stollhammer St.-Nikolai-Kirche für die Kirchenratswahl am 18. März und läutete symbolisch die letzte Phase vor der Wahl ein. Dazu zog sie selbst am Glockenseil.

Zuvor hatte Annemarie Cornelius im Gottesdienst für eine hohe Wahlbeteiligung geworben. Das Motto des Urnengangs, „Gemeinde stark machen“, ließe sich am besten durch eine hohe Wahlbeteiligung umsetzen. Es sei entscheidend, dass die Gemeindeglieder beurteilen und entscheiden, wer in den Gemeindekirchenrat gewählt werde, so Cornelius. Sie dankte allen Kandidatinnen und Kandidaten für die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Das „Einläuten“ der heißen Phase fand Sonntag in allen sechs Kirchenkreisen der evangelischen Kirche in Oldenburg statt. Neben Annemarie Cornelius läuteten unter anderem auch Bischof Jan Janssen in Wilhelmshaven, Synodenpräsidentin Sabine Blütchen in Wiefelstede, Oberkirchenrat Detlef Mucks-Büker in Oldenburg und Oberkirchenrat Wolfram Friedrichs in Garrel. Die Stollhammer Kirche war für die Wesermarsch ausgewählt worden, weil in ihr die Glocke auch manuell bedient werden kann. Zusammen mit den Konfirmanden Steffen Bergsma und Marvin Nordholz aus Eckwarden läutete Cornelius zum Abschluss des Gottesdienstes die Kirchenglocke. Nach einigen Minuten löste sich jedoch das Seil von der Glocke und rauschte in das Eingangsportal des Kirchturms hinab. „Ein Bänderriss“, kommentierte der Konfirmand Hauke Rohde.

Das gemeinsame Läuten in allen Landeskirchen sollte noch einmal auf die Wahl aufmerksam machen. Die Aktion gehört zu einem Maßnahmen- und Werbepaket, mit dem die Kirche für die bevorstehende Wahl wirbt. In den 117 Gemeinden der oldenburgischen Kirche sind am 18. März knapp 400 000 Menschen wahlberechtigt. Das Wahlrecht haben alle Kirchenmitglieder, die bis zum Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben, am Wahltag der Kirchengemeinde angehören und in die Wählerliste eingetragen sind.

Vor sechs Jahren hatte die Kirchengemeinde Waddens Schlagzeilen gemacht: Sie gehörte zu den vier Gemeinden mit der höchsten Wahlbeteiligung. 47,6 Prozent aller Wahlberechtigten waren damals an die Urne getreten. Als Dank kam der damalige oldenburgische Bischof Peter Krug zum Besuch, um seinen Respekt gegenüber der engagierten Gemeinde auszudrücken. Annemarie Cornelius warb jetzt dafür, es der Waddenser Gemeinde gleich zu tun und ähnlich gute Ergebnisse zu erzielen.

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