• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Engagement: Glück verschenken und ein tolles Gefühl haben

27.02.2014

Brake Fenja hat festgestellt, dass man einfach „ein tolles Gefühl hat am Ende des Tages“. Hannes freut sich noch heute über das Lächeln, das ihm ein älteres Ehepaar kürzlich geschenkt hat, als er in deren Tür stand; die beiden Senioren seien inzwischen fast wie Oma und Opa für ihn, sagt der 16-jährige.

Hannes und Fenja gehören zu der Gruppe „Help for Happiness“. Deren Mitglieder haben es sich auf die Fahne geschrieben, Senioren einen Teil ihrer Freizeit zu schenken und ihnen damit zu einem glücklicheren Leben zu verhelfen.

Was im Herbst 2012 mit der zaghaften Idee dreier Jugendlicher, die an die Tür von Karin Schelling-Carstens von der Braker Diakonie klopften, begann, hat inzwischen große Kreise gezogen. Mittlerweile beteiligen sich acht junge Leute an dem Projekt. Und es dürfen gerne noch mehr werden, denn die Nachfrage seitens der Senioren ist so groß, dass sie schon nicht mehr befriedigt werden kann.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Lotta Mannagottera, Aaron Betke und Kim Gloystein waren die drei Jugendlichen, die sich seinerzeit an die Diakonie gewandt hatten. Kurz darauf gesellte sich Hannes Fuhrken zu der Gruppe. Zusätzlich verstärken nun Fenja Utermöhlen, Lena Paradies, Mirko Gilster und Jessica Meyer das Team. Sie alle sind 15 oder 16 Jahre jung.

„Help for Happiness“ hat inzwischen nicht mehr nur Anfragen aus Brake, sondern auch von Senioren aus Rodenkirchen und Berne. Leider mussten die Jugendlichen vorerst absagen, denn sie haben alle noch keinen Führerschein und könnten die Orte nur unter großem Zeitaufwand erreichen, wie Kim bedauert. Umso mehr hoffen die Jugendlichen, dass sie jetzt noch zusätzliche Mitstreiter gewinnen.

Die Diakonie bietet dafür einen Vorbereitungslehrgang an, der am 10. März beginnt und sich laut Karin Schelling-Carstens über vier Nachmittage erstreckt. Der Kursus umfasst unter anderem ein Rollstuhltraining.

Die Mitglieder von „Help for Happiness“ gehen mit den Senioren spazieren, sie begleiten sie beim Einkauf, spielen mit ihnen Spiele oder reden einfach nur mit ihnen. Dafür investieren sie mehrere Stunden in der Woche. Die Erfahrungen, die die Jugendlichen bislang bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit gemacht haben, sind rundum positiv. Zu „ihren“ Senioren haben sie längst ein enges Vertrauensverhältnis aufgebaut. Und so bekommen die jungen Leute von dem Glück, das sie verschenken, auch viel zurück. „Und man kann aus der Erfahrung der alten Menschen viel lernen“, ergänzt Kim.

Heute stellt „Help for Happiness“ sich bei dem Vorsorgetag vor, zu dem von 13 bis 20 Uhr der Pflegestützpunkt Wesermarsch ins Kreishaus in Brake einlädt.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2204
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.