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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Musical: Götter sind auch nur Menschen

21.01.2011

NORDENHAM Zeus, Hera und Apoll begegnen den Schülern nicht nur in den Büchern: Die Götter vom Olymp standen jetzt auf der Bühne der Realschule I und präsentierten ihre Stärken – oder Eigenwilligkeiten, je nach Betrachtungsweise.

Aphrodite gefällt sich im kleinen Handspiegel, Ares haut mit seiner Kraft alles kurz und klein, Apoll weilt unter seinen Musen und Dionysos rollt auf einer leeren Bierkiste auf die Bühne, die Kornflasche in der Hand. Und alle streiten sich: Wer ist der beste? Das sollte das Musical „Die Götterolympiade“ von den Autoren Cäcilia und Johannes Overbeck klären.

Rund 150 Gäste

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Das Stück inszenierten die Lehrerinnen Frauke Kurzawski und Simone Giesken mit ihren 32 Sechstklässlern eines Wahlpflichtkurses. Die Musik zum Stück kam von der Festplatte – beim Gesang waren Solisten und Chor gefordert, die 150 Gäste zu unterhalten.

Der Wettstreit seiner göttlichen Kinder geht dem mächtigen Zeus ziemlich auf die Nerven. Gerrit Böse spielte souverän den genervten Familienvater, der trotz aller Turbulenzen seine majestätische Ruhe bewahrt. Auf Drängen seiner Frau Hera (Sophie von Nethen) muss er jedoch dem Streit ein Ende bereiten und ruft einen Wettstreit aus: die Olympischen Spiele. Jeden Tag darf ein anderes Gotteskind auf die Erde, um den Menschen seine Gaben zu bringen.

Zunächst präsentiert sich Ares (Tjorven Lopian) auf Erden: Streit, Raufereien, ja sogar Schwertkämpfe und Schießereien sind die Folge. Da muss Zeus einen sprichwörtlich „geölten Blitz“ loslassen, um seinen Sohn zurück auf den Olymp zu holen. Dann darf Aphrodite (Joyce Bajrami) ihre Schönheit ausspielen und lässt die Menschen zu selbstverliebten Schönlingen werden.

Athene (Chantal Schotemeier) soll dem Spuk ein Ende machen – und bringt die Köpfe der Menschen zum Qualmen mit Mathematik und Sprachen.

Dabei kann das Leben doch so herrlich sein, wie Dionysos (Jerome Gnatowski) beweist: Singen, tanzen, feiern, trinken bis in den Morgen! Und die Menschen im Publikum bekommen auch ein Schluckglas voll aus der Kornpulle.

Da wird es Zeit, dass Apoll (Jesse Kreuziger) seine Musen loslässt und die schönen Künste den Menschen bringt. Die sind zwar angetan, hungern aber, weil alle nur dichten und singen und keiner sich mehr um das Brot kümmert – brotlose Kunst eben. Also auch Apoll wird abberufen – und die Menschen sind der Spiele der Götter überdrüssig.

Debatten auf dem Olymp

Während die Unsterblichen auf dem Olymp noch debattieren, haben die Menschen längst entschieden: Sie haben von allen Göttern Fähigkeiten und Fehler genommen, jeder ist individuell – „das ist sensationell“, singen sie zum Schluss ihres Musicals und freuen sich angesichts der Vielfalt menschlicher Charaktere.

Als Musen wirkten im Musical mit: Natalie Frey, Julian Harbers, Louisa Speckels, Fynn Ehlers, Sarah Meyer und Nils Kowalsky.

Die Götterboten Hermes und Hermine spielten Julien Antons und Julia Busch.

Den Chor der Menschen bildeten die Schüler Torben Giede, Merlin Klima, Robin Klima,Marten Schultze, Dane Wemken, Lara Bach, Nejbir Kalmaz, Dela Sayers, Saskia Schulz, Laurien Büsing, Sophie Hasselbusch, Lisa Ong und Jacqueline Röfer.

Für Ton- und Lichttechnik war der Zehntklässler Christoph Hoffmann zuständig.

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