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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Buntes Fest bei Golzwarder Schützen

08.10.2019

Golzwarden Am späten Abend proklamierte der Schützenverein Golzwarden am Samstag sein neues Königshaus. Auch wenn die Schützenuniformen typisch für Golzwarden sind, war das Festzelt wieder ganz auf ein Oktoberfest ausgerichtet. Blau-weiß, wohin das Auge schaute, Bierzelttische und Klappstühle und zahlreiche Besucher in typisch bayerischer Tracht. Für die entsprechende Stimmung sorgte die Partyband Noots. Am Abend wurde es dann spannend, denn Sportleiter Ralf Steenken ließ die Schützen zur Proklamation antreten.

Neue Königshäuser

Als Erstes wurde das Jugendkönigshauses proklamiert: Schüler – Königin Lea Kruse, 1. Hofdame Milena Decker und 2. Hofdame Julia Hosfeld, Jugend – Königin Lynn Pieritz, 1. Ritter Max Hosfeld 2. Hofdame Janis Brand, Junioren – Königin Marla Brand, 1. Ritter Roy Meyer und 2. Ritter Peer Höpken.

Bei den Erwachsenen wurde nach 35 Jahren wieder einmal Waltraud Kahle Schützenkönigin. Zum Schützenkönig wurde Freerk Janßen proklamiert. Zum Königshaus gehören ferner die 1. Hofdame Siegrun Gaerner, der 1. Ritter Uwe Pieritz, die 2. Hofdame Anja Miltkau und der 2. Ritter Andreas Brand.

Am Nachmittag boten die Schützen im Festzelt Bingo an. Mehr als 50 Schützen und Gäste wetteiferten um die attraktiven Preise. Für den Nachwuchs wurden verschiedene Spiele angeboten und am Ende lockte eine mit Süßigkeiten gefüllte Pinata.

Bunter Nachmittag

Das musikalische Intro kündigte den Bunten Nachmittag des Schützenfestes im Festzelt an. Beim Schützenfest Golzwarden ist es seit 25 Jahren Tradition, für Unterhaltung und Lacher zu sorgen. Vor einem Vierteljahrhundert begannen die Golzwarder Butcher mit ihren Darbietungen auf der Bühne.

Zum Einsatz kam damals eine großer Schwan und rosa Tütüs. „Schwanensee“ hieß der erste Programmpunkt, bei denen die Golzwarder Schützen stramme Waden in bunten, gestrickten Socken – ihr Markenzeichen bis heute – präsentierten.

Wilfried Albers, Mitbegründer der Butchers, übernahm den Part des Moderators und führte das Publikum durch 25 Jahre Spaß und jeder Menge Kostüme. An diesem Nachmittag schlüpften die alten und neuen Butchers in die Kostüme von Sister Act aus 1997, Love me tender von Elvis aus 2001, Tango mit den Los Butcheros aus 2003, die berühmte Reispipeline aus 2006, ein Kochduell aus 2008, der Weg der Knackis aus 2009, Butcher in Rock aus 2014 und der Berg ruft aus 2016.

Darbietung der Butcher

Auch wenn die Herren in Frauenkleidern stets eine gute Figur machten, in Krachledernen mit Ringelsocken sind sie auf jeden Fall ein Hingucker. „Ich will ein Kind von Dir“, rief ein ausgelassener Besucher bei den ansprechenden Darbietungen der Butcher. Die Stimmung im Festzelt war super.

Tanzende Deerns

Doch auch die Golzwarder Deerns zeigten, dass sie seit Jahren als fester Programmpunkt das Publikum gut im Griff haben. Bei ihrem ersten Auftritt hatten sie sich die Musik der 90er Jahre zum Thema gemacht. Zu Songs von Captain Jack, den Spice Girls und Culture Beat tanzten die Deerns, was das Zeug hielt, und ernteten viel Applaus und Zugabe-Rufe. Bei ihrem zweiten Auftritt erklärten sie, wie bei Frauen die Speckrollen an Hüften und Beinen entstehen. „In jeder Frau steckt ein Stück Hefe“, sorgte für Erkenntnis und Gelächter im Publikum.

Der Stammtisch 150 widmete sich den zu klein geratenen Stars und Sternchen, um vor allem Supertalent-Juror Bohlen auf die Schippe zu nehmen. Zum Abschluss spielte dann noch das Symphonieorchester „Bommels live“ auf, die als Überraschungsgast „Roland Kaiser“ mit im Gepäck hatten.

Dem Publikum, das bei all den Vorführungen um Zugabe brüllte, gefielen die musikalischen Darstellungen. Ein weiterer Höhepunkt war die anschließende Tombola, bei der als Hauptgewinn eine tolle Hollywood-Schaukel winkte.

Vor dem bunten Nachmittags erfolgte der Umzug durch das geschmückte Dorf. Erstmals dabei waren sieben befreundete Schützenvereine: Boitwarden, Brake, Hammelwarden, Rönnelmoor, Frieschenmoor, Altenhuntorf und Moorriem. Auch örtliche Vereine wie die Freiwillige Feuerwehr, der Verband Wohneigentum, der Osterfeuerverein und der Bürgerverein schickten Abordnungen.


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