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Versuchte Tötung löst Großeinsatz aus
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Aktualisiert vor 12 Minuten.

Frau In Norddeich In Lebensgefahr
Versuchte Tötung löst Großeinsatz aus

NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Ein bewegender Gottesdienst – Dank an Einsatzkräfte

08.07.2019

Golzwarden Nach dem Brand in der St.-Bartholomäus-Kirche, bei dem Dachstuhl und Altarraum erheblich beschädigt wurden, ist die Trauer weit über die Wesermarsch-Kreisstadt groß. Gleichzeitig ist die Anteilnahme auch ein Trost und gibt Zuversicht, dass dieses Unglück auch eine Chance ist, „Gemeinsinn neu zu entdecken“, wie Pfarrer Christian Egts in einem Gottesdienst am Sonntagvormittag im Pfarrgarten in Golzwarden sagte.

Gemeinsam mit seinen Amtsbrüdern Dirk Jährig (Pfarrbezirk Golzwarden), Hans-Martin Röker (Stadtkirche) und Rüdiger Gryczan (Hammelwarden) gestaltete Egts diesen Buß-Gottesdienst, der für „Umkehr, Vorbereitung und Neuanfang“ stehe, so Egts in seiner Ansprache.

Wo ein Glied leide, würden alle Glieder mitleiden, zitierte Egts aus der Bibel. Das „schreckliche Ereignis“ habe nicht nur den Pfarrbezirk und die Golzwarder, sondern alle Gläubigen tief getroffen. Gleichwohl gelte es, nach der Trauer mit Zuversicht nach vorn zu schauen: „Wir wissen, dass wir nach unseren Kräften die Wunden heilen wollen“.

Pastor Dirk Jährig hatte in seiner bewegenden Begrüßung insbesondere den Feuerleuten für den schnellen, beherzten und engagierten Einsatz gedankt: „Ihr habt großartige Arbeit geleistet“. Spontan brandete lang anhaltender Beifall auf von den rund 200 Gottesdienstbesuchern. In diesen Dank ausdrücklich mit eingeschlossen wurden alle weiteren Helfer, die am Donnerstagnachmittag ebenfalls (noch) Schlimmeres verhindert haben.

Als Zeichen, dass „Gottes Wort weiter hier zu hören sein wird“, haben während des Gottesdienstes einige Feuerwehrleute, Brakes Bürgermeister Michael Kurz und Mitglieder des Gemeindekirchenrates zum Gedenken, aber auch als Trost und Zuversicht ein Kreuz aus Dachziegeln in den Pfarrgarten gelegt.

Einen Tag zuvor hatte sich der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit gemeinsam mit dem stellvertretenden Wesermarsch-Kreispfarrer Jochen Dallas (Lemwerder) vor Ort informiert. An der Andacht neben der Kirche nahmen ebenfalls Mitglieder des Gemeindekirchenrats sowie Mitgliedern der Arp Schnitger Gesellschaft, die im Gemeindehaus in Golzwarden zu ihrem Jahrestreffen zusammengekommen waren, teil.

Man wolle „nicht einfach so weitermachen“, sagte der Landesbischof. Man wolle ein Zeichen setzen, dass es weitergehen werde. Jesus habe gesagt, „selbst wenn der Tempel fällt, meine Worte werden bestehen“. Dies sei die Botschaft dieser Andacht.

Adomeit übergab eine Bibel mit persönlicher Widmung an Pfarrer Dirk Jährig und bewusst auch an Brakes Bürgermeister Michael Kurz, denn die Kirche sei „nicht nur Glaubenszeugnis, sondern auch ein Kulturgut“.

Diese Bibel dient nun als Altarbibel in den Gottesdiensten, die zunächst im Gemeindehaus stattfinden werden, wie Pastor Jährig ankündigte. Reiche dort der Platz nicht aus, könne auf andere Pfarrbezirke ausgewichen werden.

Wie die Arp-Schnitger-Gesellschaft das Ausmaß der Zerstörung beurteilt, lesen Sie auf

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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