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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Nach Kirchenbrand: Golzwarder feiern Weihnachten in der Feuerwehrhalle

27.12.2019

Golzwarden „Man darf sich nicht von Äußerlichkeiten beeinflussen lassen. Nur weil wir heute im Feuerwehrhaus und nicht in der Kirche feiern, ist ja trotzdem Weihnachten.“ Mit diesen Worten begrüßte der Golzwarder Pastor Dirk Jährig die Besucher des Weihnachtsgottesdienstes an einem besonderen Ort.

Feuerwehrhalle statt Kirche, Bierzeltgarnitur statt Kirchenbänke und Musik von der Familie Metzner auf E-Piano und E-Gitarre statt von der Orgel.

Trotz dieser besonderen Umstände – aufgrund des Kirchenbrandes im Juli – ließen sich die Golzwarder ihren traditionellen Weihnachtsgottesdienst nicht nehmen. Bereits kurz vor Beginn des Gottesdienstes war die Feuerwehrhalle gut besucht. Die etwa 70 aufgestellten Bänke boten genügend Platz zum Sitzen für alle; niemand musste stehen. Man traf auf viele bekannte Gesichter aus dem Ort, die sich alle darüber freuten, dass die „Kirche im Dorf“ bleiben konnte.

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Darüber freute sich auch die 16-jährige Beke Beuth. Die Golzwarderin besucht schon seit Jahren an Weihnachten mit ihrer Familie die Golzwarder Kirche. Deshalb hätte sie es auch sehr schade gefunden, wenn es dieses Jahr keinen Gottesdienst in Golzwarden gegeben hätte. „Ich kann sagen, dass ich den Gottesdienst hier in der Feuerwehrhalle als sehr harmonisch empfunden habe. Irgendwie ist das total aufregend, das mal an so einem Ort zu machen. Gerade hieran erkennt man auch, dass wir Golzwarder zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen, egal was passiert.“

Neben akustischer Musik mit Gesang und der Ansprache des Pastors, durfte das Krippenspiel während des Weihnachtsgottesdienstes natürlich nicht fehlen.

Obwohl die Konfirmanden und Konfirmandinnen dieses Jahr zwar erschwerte Bedingungen für ihr Krippenspiel hatten, haben sie dieses dennoch mit Bravour gemeistert.

Die beiden Freundinnen Miriam und Esta konnten dabei die Zuschauer in eine kleine Stadt nahe Betlehem entführen und sie sehen lassen, wie sie dem Sternenhimmel zu einem ganz leuchtenden Stern folgten, der anzeigte, dass ein König geboren worden ist.

Auch wenn man die besondere Atmosphäre einer Kirche durch nichts ersetzen kann, sorgten die vielen freiwilligen Helfer dafür, dass ein gemütlicher, familiärer Gottesdienst stattfinden konnte und dass die Resonanz dementsprechend positiv war. Im Grunde war es ähnlich schön wie in den vergangenen Jahren in der St-Bartholomäus-Kirche, nur dass der Ort ein anderer und die Atmosphäre dementsprechend besonders war. Die Stimmung war aber die gleiche:

Es wurde zusammen gesungen und an der einen oder anderen Stelle auch mal zusammen gelacht. Was sich somit an diesem Heiligabend mal wieder deutlich zeigte, war der Zusammenhalt der Golzwarder. Und darum geht es ja an Weihnachten auch schließlich.

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