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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Konzert: Gott zu loben, darf auch mal „fetzen“

26.01.2017

Elsfleth „Knockin’ on heavens door“ – Sängerinnen und Sänger, die mit Songs geistlichen Inhalts ihre Fans und Freunde erfreuen, haben sicher gute Chancen, auch an der Himmelstür Gehör zu finden. Das gilt auch für den Bremerhavener Gospelchor „Glad(e)makers“, der wieder einmal zum Konzert in die Elsflether St.-Nicolai-Kirche eingeladen hatte.

Die Stimmen der Chorsänger konnte Himmelstorhüter Petrus bestimmt nicht überhören. Ob ihm das Repertoire gefallen hat, bleibt sicher sein Geheimnis; bei den Konzertgästen in der Kirche aber kam das Crossover-Programm mit unterschiedlichsten Songs im Stil des christlichen Soul, Rock und Funk sehr gut an.

Anstatt sich den altbekannten und manchmal schon zu häufig gehörten Klassikern der spirituellen Musik zu widmen, hieß es dieses Mal „Gospel mal fetzig 2017“ und so gab der erste Song „Talking about a Revolution“ von Tracy Chapman die musikalische Marschrichtung des Abends an. Von den eigentlich 28 Chormitgliedern waren nur zehn in der Kirche zu hören. Aber auch die, sowie die Begleitband, hatte Chorleiterin Vivian Glade gut im Griff.

Songs berühmter Popgrößen wie Bob Dylan, Marvin Gaye, Cock Robin oder Kirk Franklin brachten die typische Stimmung ins Publikum, aber auch ruhigere Stücke wie „Love is patient“ nach einem Text aus dem biblischen Korintherbrief oder eigene Kompositionen mit eigenwilligen Arrangements trafen den Geschmack der Gospelfans.

Nach jedem Stück wurde der Jubel ein bisschen größer und bei den mitreißenden Rhythmen blieb kein Fuß, keine Hand ruhig: „Glorious Feeling“ verspürten die Zuhörer ebenso wie die Akteure.

Chorsänger Kevin Blohm – im „bürgerlichen Leben“ Leiter des evangelischen Kindergartens – hatte, wie schon beim Konzert vor einem Jahr, die Moderation übernommen. Er erläuterte auch, welche sozialen Projekte die „Glad(e)makers“ mit den Eintrittsgeldern unterstützen. Nach langem Schlussapplaus hatten die „Glad(e)makers“ noch ein Schmankerl als Zugabe: Das „Winter Wonderland“ regte an diesem trüben Januarsonntag wenigstens die Fantasie an.

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