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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

JAHNHALLE: Grenzen von Folk und Rock verwischen

17.10.2006

NORDENHAM NORDENHAM - Eve Hase trägt bunt geringelte Strümpfe. Zusammen mit dem verwaschenen T-Shirt, das die Aufschrift „Gib Nazis keine Chance“ trägt, weckt die Musikerin der Gruppe „Lack of Limits“ Erinnerungen an Pippi Langstrumpf. Dass der Widerstand tanzbar ist und Rassismus bekämpft werden muss, ist ihre Maxime. Der Grundsatz könnte von Pippi stammen.

Kaum Grenzen kennen die Mitglieder von „Lack of Limits“ bei ihrem Konzert am Freitagabend in der Jahnhalle. Das Quintett mischt Folk, keltische Volksweisen und Rock zu einem außergewöhnlichen und hörenswerten Gebräu. Rund 120 Musikfreunde haben ihre Freude an den berauschenden Liedern. Einige hüpfen schon nach den ersten Akkorden vor der Bühne umher.

Der Unterschied zur Vorgruppe „Rapparees“ aus Hamburg, die bei ihrem ersten Aufritt in Nordenham zu überzeugen wusste, ist dennoch deutlich. Während das hanseatische Quintett mit dem Frontmann Jens Pahlke (Gesang), Lutz Ketelboeter (Bass), Ingo Bestehorn (E-Gitarre), Jörg Tiedemann (Akkordeon) und Simon Meisel (Schlagzeug) vor allem durch die gut vorgetragenen Songs glänzte, besticht „Lack of Limits“ zudem noch mit einer exzellenten, gut abgestimmten Bühnenshow. Wenn Eve Hase (Gesang, Saxophon, Akkordeon) über die Saiten ihrer Geige streicht, Marco Neumann (Gesang, Flöten, Blashorn) ins Didgeridoo bläst und dabei Rauch herausquillt, zieht die Oldenburger Band auch die Blicke der Fans auf sich. Etwas im Hintergrund zwar agiert der Drummer André Wiegert. Aber sein Spiel ist ebenso ausdsrucksstark wie das des Bassisten Söla Wieting (Gesang, Akkordeon), der seit 2002 zur Gruppe gehört.

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Neben dem alten Haudegen Marco Neumann, der besonders als variantenreicher Instrumentalist überzeugt, spielt Christian Jakober (Gesang, Bass, Mandoline, Flöten) gewohnt souverän Gitarre.

Die außergewöhnliche musikalische Mischung kommt beim Publikum an. Dass Marco Neumann sogar auf Knochen und Bodhrán – eine irische Handtrommel – schlägt, unterstreicht noch den exklusiven Charakter der „Lack of Limits“-Inszenierung an diesem Abend.

Es ist eine Gratwanderung zwischen Folk- und Rockmusik, die „Lack of Limits“ beim Konzert bietet. Einordnen lässt sich die Musik nicht. „Das einzig Beständige im Leben ist Veränderung“, sagt Marco Neumann. Die Musik von „Lack of Limits“ bleibt daher weiter spannend.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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