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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Drachenfest: Großes Schauspiel am Himmel

19.08.2013

Lemwerder Mit Hau-Ruck feuerten die Kinder auf Anweisung von Flugschau-Koordinator Uwe Schwettmann lautstark den Mickymaus-Beutel an, der an der Drachenschnur in die Luft befördert wurde und sich als Bonbonregen über den Kindern ergoss. Das war nur eine der vielen Aktivitäten und Darbietungen, die auf dem großen Flugfeld drei Tage lang die Menschenmassen anlockte.

Wind und Sonnenschein sorgten am Sonnabend für optimales Flugwetter, so dass sich am blauen Himmel ein großartiges Schauspiel aus überdimensionalen Comicfiguren, filigranen Fantasiegebilden oder sportlichen Lenkdrachen bot. 70 Drachenteams aus der ganzen Republik, den Niederlanden, der Schweiz und Großbritannien zogen das ganze Wochenende über mit chinesischen Centipeden, Rokukämpfen sowie Formationsflügen viele staunende Blicke auf sich.

Picknick auf dem Feld

Familien waren mit Picknickausrüstungen angereist, um entspannt nicht nur die Drachen zu genießen. Unzählige Dinge gab es auf dem Festplatz für jeden Geschmack und für jedes Alter zu entdecken. Allein 80 Künstler sorgten auf dem inzwischen 22. Drachenfest auf dem Ritzenbüttler Sand neben dem riesigen Spiel-, Spaß und Schlemmerangebot für Abwechslung.

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Nachdem Ingo Pohlmann und seine Band am Freitagabend den Auftakt des bunten Showprogramms auf der großen Bühne gemacht hatten, ging es dort am Sonnabend nicht weniger unterhaltsam weiter. Akrobatisch mit der Schowturngruppe des Stedinger Turnvereins, spannend mit Radiomoderator Roland Kannwicher und seinen Spielen, musikalisch mit poetischen Songs von Joyce the Librian und Daisy Chapmann, rockig mit Markus Rhode und seinen Mitmach-Songs oder auch als Workshop mit „Supertalent“ Robeat sorgten verschiedenste Darbietungen für ein kurzweiliges Bühnenprogramm. Dicht war auch das Gedränge im Zirkuszelt, wo abwechselnd oder gemeinsam der Begu-Jugendzirkus Alacasan Peppolino, die Oldenburger Zirkusschule Seifenblase oder die israelischen Gäste vom Circus Galilee mit Artistik und Clownerie begeisterten.

Eintauchen und staunen

Die Oberhauser Künstlergruppe „Kelebassas“ ließ die Besucher bei ihrer Weltensammler-Ausstellung in sieben verschiedene, aufgehängte und unterschiedlich gestaltete Halbkugeln eintauchen und staunen. Die Lemwerderaner Segelflieger, die Stedinger DLRG-Gruppe, das Q-Mobil, Trampoline, Riesenrutsche oder Klettertürme sorgten neben jeder Menge Wasser, Sand und Seifenblasen bei den Jüngsten für Begeisterung. Etwas Pech hatte das No-Limit-Drachenteam, das außer dem aufblasbaren Labyrinth auch wieder ein Wasserbassin für die großen Waterballs zum trockenen Toben im feuchten Nass aufgestellt hatte. Pünktlich zum Start sorgte ein großer Riss für Ebbe im Pool, so dass erst eilends Ersatz aus Cuxhaven herbei geschafft werden musste, bevor der Spaß beginnen konnte.

Einer der Höhepunkte des Programms war auch dieses Mal wieder die Nachtflugschau, die den Übergang zum großen Feuerwerk bildete und zur Tradition am Sonnabend gehört. 880 Effekte hatten Pyrotechniker Thorsten Vorkefeld und sein Team dafür unter Einhaltung strengster Sicherheitsvorschriften bereits am Nachmittag am See errichtet.

Doch nach dem Spektakel am Nachthimmel war noch lange nicht Schluss für diesen Tag, denn dann enterten „die toten Ärzte“ die Bühne. Demokratisch konnte das Publikum lautstark mitentscheiden, ob es eher „Ärzte- oder Hosen-Fan“ sei. Die Fraktion der „Hosen-Anhänger“ erwies sich dabei als etwas stimmgewaltiger. Auf ihre Kosten kamen dabei jedoch alle. Zu Hits wie „Junge“, „Alex“ oder „Eisgekühlter Bommerlunder“ wurde bis tief in die Nacht gefeiert.


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