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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Von Bach, Böhm und Buxtehude

07.03.2019

Hammelwarden Doch nicht nur die Orgeln des Schmalenflether Orgelbauers Arp Schnitger werden in diesem Jahr gefeiert, sondern auch Instrumente seiner Lehrmeister, Zeitgenossen und Schüler.

Die Orgel in der Friedrichs-kirche in Hammelwarden mit ihrem für die Oldenburgische Landschaft einzigartigen Orgelprospekt, der wie eingegossen in das Ensemble der gesamten Kirche passt, ist ein Werk von dem Orgelbauer Johann Hinrich Klapmeyer, dem privilegierten Orgelbauer in Oldenburg. Er wurde 1723 als Sohn des Organisten Johann Michael Klapmeyer in Otterndorf geboren.

Per Schiff angeliefert

Die Orgel wurde im Mai 1766 mit einem Schiff aus Oldenburg geliefert und am 9. Oktober durch den damaligen Lamberti-Organisten Lanau abgenommen.

Umbauten mit Dispositionsänderungen nahmen 1880 Johann Claussen Schmid (Schmid II) aus Oldenburg sowie 1935, 1969, 1993 Alfred Führer (Wilhelmshaven) vor. Heute besitzt die Orgel 24 Register verteilt auf zwei Manuale und Pedal.

In zwölf monatlichen Konzerten der Konzertreihe „Was klingt denn da?“ werden zwölf ausgewählte Instrumente der evangelisch-lutherischen Kirche in Oldenburg von Kantoren sowie Gastorganisten zum Klingen gebracht.

Im dritten Konzert der Reihe ist Kirchenmusikdirektor Tobias Götting, seit 1996 Oldenburger Lamberti-Organist, am Samstag, 9. März, in der Friedrichskirche zu hören. Beginn ist um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Tobias Götting, 1966 in Bremen geboren, erhielt seine musikalische Ausbildung in Hannover (unter anderen bei Harald Vogel), in Paris und Groningen (Konzertexamen bei Professor Wolfgang Zerer). Meisterkurse bei Daniel Roth, Guy Bovet, Louis Robilliard und Sergiu Celibidache rundeten seine Ausbildung ab.

Französische Musik

Tobias Götting gilt als Experte für Duruflés-Musik (klassische Musik des 20. Jahrhunderts). Auch wenn er ein besonderes Faible für französische Orgelmusik hat, wird er beweisen, dass er auch die Werke norddeutscher Meister des 18. Jahrhunderts gerne spielt: Sweelinck, Scheidemann, Buxtehude, Böhm und Bach. Alle stammen aus Musikerfamilien und stehen im Lehrer-Schüler-Verhältnis.

Sweelinck, der täglich eine Stunde an einer der beiden Orgeln der Oude Kerk in Amsterdam zu spielen hatte, war Lehrer von Scheidemann, der später in Hamburg wirkte. Bach wiederum hatte bei Böhm in Lüneburg Unterricht und pilgerte nach Lübeck zu Buxtehude.

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