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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Ziemlich seltsame Mitbewohner

13.02.2020

Harmenhausen Wo ist Ilse (Frauke Steenken) da nur hingeraten? Eigentlich wollte die frisch Geschiedene in der Villa Kamilla nur ein neues Leben anfangen. „Is dat nich wunderschön hier?“ schleppt sie voller Zuversicht mit Tochter Meike (Jana Christoffers) ihre Kartons in die neue, ziemlich renovierungsbedürftige Wohnung, in der – sehr zum Leidwesen ihrer gegen alles allergischen Tochter Sandra (Frauke Vosteen) – neben jeder Menge Geschichte auch ordentlich Schimmelpilze stecken.

Aber die neue, denkmalgeschützte Behausung ist nicht nur baufällig. Denn beim Einzug ahnt Ilse noch nicht, was ihr alles mit der fiesen Vermieterin Florence Déjá-vu (Kerstin Tangermann) und den immer seltsamer anmutenden Mitbewohnern, die ständig ungebeten durch die defekte Wohnungstür herein marschiert kommen, alles bevor steht.

Zu ihnen gehören die misstrauische Trude (Frauke Hartmann), die die neue Nachbarin für einen Spitzel der Vermieterin hält, Hausmeister Manni Baumann (Wilfried Reker), der die Seiten gewechselt zu haben scheint, und Casanova Werner Brommel (Volker Kayser); sie alle sorgten für jede Menge Gelächter und Applaus beim begeisterten Premierenpublikum auf Grummers Diele.

Hoch her geht es also in „Villa Kamilla“, einem Stück von Jennifer Hülser, das die Theatergruppe des Landvolks Köterende in diesem Jahr auf die Bühne bringt. Vor „fachkundigem“ Publikum wurde die erste der sechs geplanten Aufführungen gefeiert. Dabei waren die Schauspielkollegen der Wöschenlanner Speeldeel ebenso wie Vertreter der Moorriemer Moordüvel, der Speeldeel Neuenwege und natürlich der Bickbeerenschweitzer, die es sich nicht nehmen lassen, jedes Jahr zur Premiere mit dem anschließenden Theaterball aus Hamburg anzureisen.

Mit Musik von DJ Kuddel ging es nach der Vorstellung munter und mit allerbester Laune weiter durch den Abend.

Das nächste Mal gelacht werden kann über den plattdeutschen Dreiakter am Sonntag, 16. Februar, 15 Uhr, bei Buchholz in Grummersort. Ebenfalls um 15 Uhr beginnt die Vorstellung am Sonntag, 23. Februar, mit Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus Neuenhuntdorf. Eine Woche später, 1. März, findet dort eine Aufführung um 20 Uhr statt. Karten gibt es direkt an der Kasse.

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