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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

JAHNHALLE: Hartmut Becker stimmt auch kritische Töne an

17.02.2009

NORDENHAM Knapp 200 Zuschauer sind Hartmut Beckers Einladung zu einem Liedermacher-Abend in die Jahnhalle gefolgt. Bereits zum dritten Mal hatte der Sänger und Gitarrist aus Blexen ein Programm mit Songs von einigen der bekanntesten Vertretern des Genres vorbereitet.

Den Löwenanteil machten in dem gut zweistündigen Set Stücke von Reinhard Mey aus. Der wohl populärste deutsche Liedermacher feierte vor allem in den 70er Jahren große Erfolge, sein bekanntestes Werk dürfte dabei „Über den Wolken“ sein.

Während Reinhard Meys Texte vor allem Geschichten erzählen und Themen wie Liebe oder die Absurditäten des Alltags behandeln, hatte Hartmut Becker mit Songs von Hannes Wader („Kleine Stadt“) und besonders Konstantin Wecker („Wenn die Börsianer tanzen“ oder „Im Namen des Wahnsinns“) auch politisches, gesellschaftskritisches Liedgut in sein Programm aufgenommen. Ergänzt wurde der Konzertabend durch Stücke der Band Element of Crime des bekannten deutschen Schriftstellers Sven Regner („Herr Lehmann“).

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Thema Finanzkrise

Zudem hatte Hartmut Becker ein im Internet populäres, aber titelloses Gedicht vertont, das häufig fälschlicherweise Kurt Tucholsky zugeschrieben wird. „Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben“, heißt es in dem Stück, das sich mit der aktuellen Finanzkrise beschäftigt und an diesem Abend seine musikalische „Welturaufführung“ hatte, wie Hartmut Becker augenzwinkernd anmerkte.

Zwei Stunden Programm

Nach gut zwei Stunden neigte sich der Abend, den der Musiker ganz alleine mit Gitarre und Mikrophon bestritt, dem Ende zu. Ohne einige Zugaben wollte das Publikum jedoch nicht gehen, so dass Hartmut Becker noch „Annabelle“ anstimmte. Für dieses Lied war Reinhard Mey einst aufgrund angeblich reaktionärer Untertöne scharf kritisiert worden.

Ganz zum Schluss kam dann, wie sollte es auch anders sein, „Gute Nacht Freunde“ und sorgte für einen stimmigen Ausklang des Abends.

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