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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Helau: Kinder tanzen im Konfettiregen

14.02.2006

NORDENHAM NORDENHAM - „Was ist eigentlich Karneval?“ Das fragten sich am Sonnabendnachmittag Annika Neuhaus und Markus Moriße, die als Pausenknüller Umbau- und Umkleidepausen beim Kinderkarneval des Bürgervereins Ellwürden überbrückten. Die Antwort bekamen sie in einer einstündigen Show zu sehen: Verkleiden, Tanzen, Schunkeln, Konfetti-Werfen und gute Stimmung verbreiten – das ist Karneval.

Über 500 Gäste und damit deutlich mehr als im vergangenen Jahr kamen am Sonnabendnachmittag zum Kinderkarneval in die „Friedeburg“. Längst nicht alle ergatterten einen der begehrten Sitzplätze. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, denn auch das gehört zum Karneval: Improvisieren und in der Masse feiern.

Annika und Markus zog es dann zur Karnevalsshow, die mit dem Einmarsch des Hofstaates begann. Allen voran zog Prinz Karneval Onno Tepe in die „Friedeburg“ ein. Ihm folgten Maren Esser, Janina Kirsch, Marisa Köster und Sina Rosenau. Sie moderierten das Programm, das von Ute Neuhaus und Conny Köster mit den Kindern einstudiert worden war.

Ganz traditionell karnevalistisch und ein fester Bestandteil des Ellwürder Narrenfestes ist die Prinzengarde, die das Tanzmariechen Anneke Schlack auf die Bühne eskortierte.

Dann knallten Pistolenschüsse durch die „Friedeburg“: Die „Space-Cowboy-Girls“ marschierten in die Stadthalle ein. Sie glitzerten und funkelten in ihren Kostümen. Ein Werk der Mütter, die sich wie jedes Jahr wieder engagiert ins Zeug gelegt hatten. Trainiert wurde die Gruppe von Dorit Schlack und Anke Logemann.

Vom Weltraum in die Traumwelt entführten die jüngsten Karnevalsaktiven die Besucher. Als kleine Feen schwirrten die „Kinder aus der Zauberwelt“ über die Bühne. Aufgerüttelt wurden die Gäste anschließend durch die Pausenknüller, die gemeinsam mit dem Hofstaat zum „Rucki Zucki“-Tanz anregte. Da blieb kein Gast auf seinem Platz sitzen. Mit der Mischung aus Bühnenshow und Mitmachprogramm lockerten die Ellwürder das Fest auf.

In die Welt aus Tausendundeiner Nacht entführten die Mädchen des „Orient Dream“ die Gäste. Und gleich im Anschluss kamen die coolen Jungs als „Kung-Fu-Kings“ auf die Bühne. Sie zeigten den Mädels ihre muskulösen Oberkörper, die mit chinesischen Schriftzeichen zur Beschwörung der Kampfgeister bemalt waren.

Geister ganz anderer Art stellten die „Walking Ghost“ dar. Die von Svenja Marenke und Mareike Ziebold trainierte Gruppe kam gespenstisch mit zerrissenen Kleidern auf die Bühne. Einer der Höhepunkte war der Auftritt der Seemannsbräute. Sie weinten ihrem Kapitän Timo Moriße nach, der im Dampfer „Ellwürden ahoi“ über die Bühne schipperte. Für den glanzvollen Abschluss des Programms sorgten die „Pussycats“: Die Mädchen traten als Leoparden auf die Bühne und wurden von Dompteur Alke Antons geführt. Nach dem großen Finale tanzten die Gäste zwei Stunden zur Discomusik. Prinzessinnen und Cowboys, Indianer und Polizisten, Kinder in Tierkostümen und Geistermasken feierten ausgelassen im Saal.

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