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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Weltkindertag: Hemmschwelle für Hilfe senken

21.09.2015

Einswarden Schon von weitem kann man die Menschenmenge sehen, die sich auf dem Gelände des Einswarder Kinderhauses befindet. Das Lachen von Kindern mischt sich mit den Gesprächen der Erwachsenen und dem Aufheulen des Martinshorns eines Feuerwehrautos. Bei warmen Temperaturen toben die Jungen und Mädchen in und ums Gebäude, spielen Spiele, lassen sich ihre Gesichter bemalen, fahren bei der Feuerwehr mit, oder basteln fleißig.

Anlässlich des Weltkindertages lud der Nordenhamer Präventionsrat gemeinsam mit dem Netzwerk „Frühe Chancen“ zu einem bunten Nachmittag ein. Über 100 Kinder und Erwachsene kamen dieser nach und verbrachten gemeinsam zwei Stunden im „Blauen Elefanten“.

Das Motto „Herzlich Willkommen“ soll darauf aufmerksam machen, dass besonders Kinder ein Umfeld brauchen, dass sie, unabhängig von ihrer Herkunft, willkommen heißt und ihre Entwicklung fördert. Deswegen wurde das Programm so angelegt, dass die Jungen und Mädchen beim Spielen in Kontakt treten können, während sich die Eltern in Ruhe über Förderprogramme der Netzwerkpartner informieren können.

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Dieses Jahr nahmen der Deutsche Kinderschutzbund mit seinen diversen Institutionen, der Sportverein Nordenham, die Freiwillige Feuerwehr Einswarden, die Arbeiterwohlfahrt, die Heilpädagogische Frühförderung, die Interdisziplinäre Frühförderstelle, die Familienhebammen, die städtische Jugendarbeit sowie die Pfandfinder der evangelischen Jugend FAH als Netzwerkpartner teil.

Besonders Kinder im Alter bis drei Jahren werden vom Netzwerk angesprochen. Um Eltern aus Nordenham stets gut zu informieren, findet solch eine Veranstaltung zweimal im Jahr statt. „Wir wollen vermitteln, dass es gut ist, sich zu informieren und sich Unterstützung zu holen. Es ist nichts Verwerfliches sich helfen zu lassen“, sagt Christine Sassen-Schreiber vom Kinderschutzbund.

„Hier sehen die Familien die Gesichter hinter den Institutionen und somit sinkt die Hemmschwelle sich helfen zu lassen“. Die Veranstaltung, die in diesem Jahr zum 4. Mal stattfand, diene aber auch dem Austausch und der Vernetzung unter den Organisationen.

Irem Yildirim und ihre Freundinnen kamen nicht zum ersten Mal zum Weltkindertag in das Einswarder Kinderhaus. „Dieses Jahr ist es viel besser hier. Wir sind mit unserer ganzen Clique hier und es macht besonders Spaß auf der Raupe zu hüpfen“, lacht die Zwölfjährige. Die Mädchengruppe treffe sich fast jeden Tag, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Auf die Frage, was sie sich zum Weltkindertag für die Kinder wünsche, antwortete Irem strahlend: „Ich wünsche mir, dass kein Kind in Armut aufwachsen muss“.

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