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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Herrlicher Spaß mit fulminantem Schluss

27.03.2017

Friedrich-August-Hütte „Swanensee in Stützstrümp“ ist ein herrlicher Theaterspaß aus der Feder von Jan-Ferdinand Haas. Die Handlung wurde von Heino Buerhoop ins Plattdeutsche übersetzt. Unter Regie von Bernadette Wildegger hat die Niederdeutsche Bühne Nordenham „De Plattdüütschen“ die Boulevard-Komödie Im Kasino FAH mit einem fulminanten Schluss in Szene gesetzt.

Dabei fängt alles so harmlos an, bevor auf der Bühne das große Feuerwerk zündet. Im Schuhgeschäft von Hubert Helms herrscht Flaute, seine Verkäuferinnen werden ihre Ladenhüter nicht los. Als dem Chef die Pleite droht, läuft selbst der Räumungsverkauf nur schleppend an. Da kommt ein charmanter junger Mann auf eine verrückte Idee, von der die Verkäuferinnen allerdings noch überzeugt werden müssen.

Während der erste Akt noch gemächlich erscheint, nimmt das Stück gegen Ende richtig Fahrt auf. Die zwei älteren Verkäuferinnen Hanna und Dora (Regina Hantke und Christel Barre) mühen sich ab, die verstaubten Bestände des Schuhgeschäftes zu ordnen. Sie hoffen noch immer auf eine klingende Kasse und warten vergebens auf zahlungswillige Kundschaft.

Plötzlich schneit mit der jungen Dany (Katja Kramer) ein kleiner Wirbelwind in den Schuhladen. Sie hat sich Hals über Kopf in den Neffen von Dora, einen gut aussehenden Tänzer verliebt. Tim (Bogdan Kozar) bringt Schwung in den Laden und pustet den Staub von den Regalen, denn er hat einen ebenso tollen wie abwegigen Einfall, den Räumungsverkauf anzukurbeln.

Seine Mithilfe hat Geschäftsinhaber Hubert Bruns (Thorsten Memenga) auch dringend nötig, der steckt den Kopf in den Sand und kümmert sich lieber um seine Schiffsmodelle. Dora, Hanna und Dany sind sauer, sie müssen um ihren letzten Lohn bangen.

Während der Pleitegeier über dem Geschäft kreist, kann der Baletttänzer Tim die drei Damen vom Schuhladen von seiner originellen Idee überzeugen. Schließlich sei der moderne Kunde anspruchsvoll und müsse mit einem „Event“ zum Kaufen angelockt werden.

Zunächst zurückhaltend sind die drei Grazien schließlich Feuer und Flamme und nutzen das Schuhgeschäft für eine Bühnenaufführung. Gespielt wird „Schwanensee in Stützstrümpf“. Wie das ausgeht, wird an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Die dick bestrumpften Damen mit ihren reizenden Tütüs kennen schließlich kein Pardon und als kleines Schwänchen muss zum Schluss sogar der Chef Hubert ran, da sind die Schenkelklopfer und Lacher garantiert.

Die ausverkaufte Premiere kam beim Publikum bestens an. Am Ende gab es bei den Zuschauern nur fröhliche Gesichter und donnernden Applaus für die Darsteller und für die zahlreichen Helfer vor und hinter der Bühne.

Wer diesen fröhlichen Theaterspaß erleben möchte, sollte sich rechtzeitig Karten für die besten Plätze sichern.

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