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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Konzert: Herzliche Umarmung mit dem Publikum

05.09.2016

Nordenham Der lockere Plauderton von „Töchterchen“ Lisa ließ es vermuten, „Mama“ Margret Schlesies-Janssen ließ dann aber auch keinerlei Zweifel zu: „Es sind alles unsere Freunde!“ Das Kulturzentrum war bis auf den letzten Platz besetzt, am Freitag ebenso wie am Sonnabend. Beim Jahnhallenkonzert „im Doppelpack“ der Nordenhamer Familienband Jasch ging es – natürlich – familiär zu, besonnen, mit einer wohltuenden Prise Gefühl. Aber damit es nicht gar zu melancholisch wird, gab’s zwischendurch immer mal etwas Flotteres zum Mitklatschen, Mitwippen, Mitsingen. „Wir brauchen eine Umarmung am Morgen und eine am Ende des Tages,“ sangen Lisa und Schwester Marie.

Leuchtende Herzen

Und Mama erzählte, dass sie beim Walken mit Ehemann Lothar am Morgen in Nordenhams Fenstern nicht weniger als 76 leuchtende oder geflochtene Herzen gezählt habe. Und sie folgerte: „Nordenham ist eine wirklich herzliche Stadt.“ Jasch ist mit ihrem Publikum so vertraut, dass während des Abends noch nicht einmal die Band vorgestellt werden musste, zu der neben der Sängerin Lisa mit ihrer bewegenden Stimme, Schwester Marie (Gesang, Geige, Gitarre, Bass, Ukulele und Mandoline), Mutter Margret (Bass, Flöten, Mundharmonika, Gesang) und Vater Lothar (Gitarre, Banjo, Gesang) auch die beiden Freunde der Familie Dustin Böning (Schlagzeug) und Dennis Tosun (Piano, Bass) gehören.

Lisa führte durchs Programm und plauderte dabei auch, ebenso wie Margret, reichlich aus dem Nähkästchen, Wohnanschrift „zum mal vorbeischauen“ inklusive: „Wahnsinn. Ist das heute wieder toll.“, rief sie ins Mikro. „Bewundert meinen Pony. Den habe ich erst seit gestern.“, „Singt ruhig mit, da sind wir ganz schmerzfrei“, „Es ist hier so unerträglich warm auf der Bühne. Dabei haben wir erst drei Lieder gespielt.“ Oder: „Ich habe neue Schuhe. Aua. Ich hätte die alten anziehen sollen.“

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Bewährtes und Neues

Das Programm war kunterbunt – und nicht nach altem Gusto vernehmlich auf Irish und Country gestrickt. Neben Altbewährtem gab’s auch Stücke von Katzenjammer, den Dixie Chicks, Mumford & Sons, von City, den Mamas & Papas, Don MacLean oder Elle King. Irgendwie einmal ganz anders, und doch auch nach dem Geschmack der Jasch-Gemeinde, die auch zwei Medleys hörte und anerkennend honorierte. Einmal ging’s von „In München steht ein Hofbräuhaus“ und „Skandal um Rosi“ über „Männer sind Schweine“ bis hin zu „So schön kann doch kein Mann sein“. Das zweite Mal ganz auf der ABBA-Welle von „S.O.S“ über „Mama Mia“ via „Dancing Queen“.

Zum Anheizen der Nordenhamer Herzen hatte Jasch schon gleich zu Beginn des Abends den Nordenham-Song gespielt – das Lied, mit dem sich die Gruppe beim Song-Contest von Nordenham Marketing & Touristik eine Signallaterne der Sympathie gesetzt hatte. Und prompt wurden beim Refrain die sechs Musiker vom Publikum warmherzig in den Arm genommen: „Da, wo der Norden ist, da komm ich her. Wo Schafe grasen, direkt am Meer. Gib mir die Hand, und wir laufen zusammen durch meine Stadt, durch Nordenham.“

Und, als wäre es geradezu ein Muss, endete das Konzert – denn auch zum Schluss sollte es eine Umarmung geben – nach den beiden obligatorischen Zugaben „Whiskey In The Jar“ und „Take Me Home, Country Road“ auch wieder mit dem Nordenham-Song. Fast. Nun konnte nur noch die Jasch-Interpretation von „We Are The World“ folgen. Danach verabschiedeten sich Jasch und das Publikum winkend mit erhobenen Händen.

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