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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Schlagerwave In Elsfleth: Hippie-Welle schwappt über

27.06.2016

Elsfleth Dieser 25. Juni im Jahr 2016 wird wohl in die Annalen Elsfleths eingehen. Nicht, weil es am Sonnabend über zwölf Stunden am Stück regnete, sondern weil eine Stimmungswelle durch die Stadt schwappte, die so noch nicht erlebt wurde.

Zugegeben, es war zunächst eine supernasse Welle, die da aus grauen Wolken niederprasselte, aber noch so viel Nässe konnte die Stimmung der Elsflether und insbesondere die der Oldie- und Schlagerfreunde nicht vermiesen. Nicht zuletzt, weil quietschbunte Outfits und tausende von Hippie-Blumen die Oberhand behielten und den Tag zum Leuchten brachten. Rein gar nichts konnte diese Premiere aufhalten oder beeinträchtigen. Der Schlagerwave-Umzug und die Party stellten alles, was Elsfleth je in Stimmung gebracht hatte, in den Schatten.

Akribie und Fantasie

Selten waren Trucks, Lkw, Autos und andere Gefährte mit so viel Akribie und Fantasie ausgestattet worden, selten hatten sich Fußgruppen so bunt und ausgelassen präsentiert – die erste Elsflether Schlagerwave entpuppte sich als ein schriller Mix aus Party, Fasching und Woodstock-Nostalgie. Wer an diesem Tag keine Lust hatte, die simplen Schlager der 70er mit zu grölen, der war eh im falschen Film.

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Begonnen hatte die große Sause gegen Mittag mit dem Schlagerschoppen auf dem Rathausplatz, von dort schwappte auch die Stimmung auf den Werftparkplatz über, wo sich die Teilnehmer zum Umzug aufstellten. Als die superlange Prilblumenkarawane ins Rollen kam, hatten es sich viele Anlieger in ihren Vorgärten unter schützenden Zelten gemütlich gemacht. Sie spendeten reichlich Beifall.

Der galt allen Wagen und Fußgruppen: den griechischen Göttinnen, die weiße Rosen aus Athen importiert hatten, den Jungs und Deerns vom Party-Schuppen-Hayen, die sich hoch und trocken in ihrem amerikanischen Schulbus verschanzten, den Methusalems der Landstraße, die vorsichtshalber ein Fass Sprit samt Gokart zugeladen hatten, dem Junggesellen, der auf dem Highway to Hell Abschied nahm vom freien Dasein, dem Polit-Nachwuchs der Jungen Union, der eine Helene-Fischer-Quote forderte, und allen anderen, denen es locker gelang, die grenzenlose Unbekümmertheit der Flower-Power-Magie auferstehen zu lassen.

Eine feuchte Nacht

Wer tagsüber ordentlich vorgeglüht hatte, den störte es auch nicht, dass der Abend und die Nacht auf der Partymeile neben der Stadthalle noch ein bisschen feuchter wurden – mit innerer Nässe in Form von Stimmungsbeschleunigern ließ es sich aushalten. Und als das blonde Double Victoria singend das Helene-Fischerboot enterte, gab es kein Halten mehr. Mit ihr ging es „Atemlos durch die Nacht“ bis schließlich Party-Knaller Micky Krause Mallorca-Feeling durch die Regentropfen blitzen ließ.

Kompliment an das Veranstalter-Trio Andreas Lange sowie an Dirk und Holger Freels: Premiere gelungen, weitermachen!

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