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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Höhepunkt im Jubiläumsjahr

05.08.2014

Ovelgönne Am Tag nach dem mittelalterlichen Spektakel rund um den Ovelgönner Burggraben hat der Marktvogt Eberhard zu Tinge sein prächtiges Gewand und damit auch seine Rolle abgelegt, die er drei Tage lang im Burgdorf gespielt hat. Nun heißt er also wieder Andreas Sudmöller und bereitet sich auf seinen nächsten Auftritt in einigen Tagen vor. Doch das beschauliche Ovelgönne wird er nicht so schnell vergessen, betont Andreas Sudmöller im Gespräch mit der NWZ . „Die Leute hier waren begeisterungsfähig und noch nicht so übersättigt“, sagt Sudmöller, der das ganze Jahr über in seiner Rolle als Eberhard von Tinge von Markt zu Markt reist und folglich gut vergleichen kann. Besonders habe ihm gefallen, dass sich so viele Besucher „passend gewandet“ hätten, dies sei auch nicht selbstverständlich.

Ein großes Lob gibt es von Andreas Sudmöller gemeinsam mit Marion Hoffmann, Geschäftsführerin der veranstaltenden Agentur „Maho-Events“ aus Bremen, für die Unterstützung der hiesigen Beteiligten. Die Zusammenarbeit mit den Akteuren aus Ovelgönne sei „super“ gewesen. „Da können andere von lernen“, betont Sudmöller. „Man hat gemerkt, dass da Profis am Werk gewesen sind.“

Aus Sicht der insgesamt 175 Akteure, die das Programm des dreitägigen Spektakels auf vielfältige Weise gestaltet haben (die NWZ  berichtete), habe es keine unerfreulichen Zwischenfälle gegeben, obwohl ganz vereinzelt Anwohner versucht hätten, das friedliche Fest zu stören. An-dreas Sudmöller zieht auf jeden Fall eine mehr als positive Bilanz der Veranstaltung: „Wenn die Gemeinde uns wieder haben möchte, sind wir sofort wieder hier. Dafür würde ich sogar größere Städte sausen lassen.“

Ebenfalls zufrieden zeigt sich nach den drei Festtagen der Ovelgönner Bürgermeister Christoph Hartz: „Das war eine gelungene Veranstaltung, die sehr gut angenommen worden ist. Die Leute haben eine hohe Identifikation mit dem Fest gezeigt.“ Ihn habe die Vielfalt der Stände und der Aufbau an den verschiedenen Standorten im Burgdorf sehr beeindruckt. Und weil der Festcharakter ein deutlich anderer als etwa beim Pferdemarkt gewesen sei, seien viele Menschen ins Gespräch gekommen.

Reinhard Krause zieht für den Arbeitskreis, der die mittelalterlichen Tage federführend seit knapp zwei Jahren mit vorbereitet hat, ebenfalls eine erfreuliche Bilanz. „Das war der erwünschte Höhepunkt im Jubiläumsjahr.“

Einer Neuauflage, wie während der Tage häufiger als Wunsch an die Organisatoren herangetragen, zeigt er sich nicht abgeneigt. „Aber frühestens in fünf oder zehn Jahren.“


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-wesermarsch 
     www.maho-events.de 
Torsten Wewer
Elsfleth
Redaktion Brake
Tel:
04401 9988 2322

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