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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Spökenkieker: Ideenreich und unterhaltsam

22.08.2011

BRAKE Diese Göre müsste eigentlich Rotzköpfchen heißen, so frech ist sie zu ihrer Mutter. Und zur Großmutter durch den „blöden Wald“ will der Teenager auch nicht. Was die Gebrüder Grimm entweder vor Entsetzen oder aus Sorge vor Nachahmern jahrhundertelang verschwiegen haben, hat die Jugendgruppe „Die Spökenkieker“ von der Niederdeutschen Bühne Brake nun schonungslos gezeigt: Rotkäppchen – die wahre Geschichte.

Nach mehreren internen Aufführungen gab es am Sonntag im BBZ-Forum endlich eine für alle zugängliche – schade, dass dieses Angebot nur auf verhaltene Resonanz gestoßen ist. Denn das etwa 40 Minuten lange Stück ist ideenreich, unterhaltsam und mit beachtlicher Professionalität gespielt.

Und das ist Rotkäppchens wahre Geschichte: Als sie sich endlich und nur widerwillig auf den Weg zur Großmutter macht, trifft sie unterwegs den Wolf, der sie schnurstracks zur Fernsehsendung „Wer wird Millionär?“ schickt. Hier gewinnt sie einen Batzen Geld. Davon will sie sich den lang ersehnten Motorroller kaufen, landet aber zunächst im Bauch des Wolfes. Mehr oder weniger fachgerecht wird sie daraus von einer forschen Ärztin befreit – ebenso wie die zuvor verspeiste Großmutter.

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Nun können alle wieder zufrieden sein, zumal sich auch noch klärt, dass Rotkäppchen nicht, wie von der Mutter irrtümlichweise angenommen wird, schwanger ist.

Die Akteure gehen wunderbar in ihren Rollen auf und die eingestreuten Gags – etwa wenn Rotkäppchen gleich mit zwei Handys telefoniert oder das Publikum einbezogen wird – verfehlen nicht ihre Wirkung. Zudem überzeugt die Inszenierung durch einige gelungene Regie-Einfälle.

Gespielt haben: Neele Eltner (Rotkäppchen), Lina Dornblüth (Mutter von Rotkäppchen), Linda Fries (Großmutter), Lea Sentürkler (Wolf), Hannes Hesper (Günter Bauch), Lale de Boer (Animateur), Katharina Luers und Stephanie Ohlrogge (Werbeunterbrechung), Leanna Mustermann, Anja Chinnow und Marisa Grube (Background-Sänger), Angelique Neese (Arzt), Lena Pflug (Erzähler) und Chiara Mende (Assistentin). Frederike Gomilar und Annika Renken haben das Stück inszeniert.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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