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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Immer für eine Überraschung gut

23.05.2016

Nordenham Voller Elan, wild und bewusst dissonant und auch ein wenig mit Schalk im Nacken: So begannen die vier Vollprofis von Crystal Breed am Freitagabend ihr ungemein abwechslungsreiches und spannendes Konzert in der Nordenhamer Jahnhalle.

„Wir wollten euch nur etwas erschrecken“, scherzte Frontman Niklas Turmann nach dem ersten Eindruck von „Brain Train“. Erschrecken ließ sich das Publikum jedoch nicht, sondern sich immer mehr begeistern von einer Musik, die nur so vor neuen Ideen sprühte, die mit großer Spielfreude auf höchstem spieltechnischen Niveau präsentiert wurde und die dabei noch richtig gut groovte.

Aus eigener Feder

Alle Songs, oder besser gesagt: Werke, der außergewöhnlichen Band stammen aus der eigenen Feder. Wollte man Crystal Breed stilistisch einordnen, so könnte der Begriff Progressive Music sehr gut zu deren Musik passen. Ein schönes Beispiel hierfür war der Song „Barrier of Ignorance“. Nach einer ruhigen, romantisch gehaltenen Klaviereinleitung brachen kräftige, bombastische Akkorde über das Publikum ein. Oft gab es Momente, in denen eine Steigerung kaum möglich schien. Doch immer wieder gelang es dem sympathischen Quartett, durch unerwartete Wendungen – wie zum Beispiel durch vertrackte Taktwechsel, schnellste Parallelläufe von Synthesizer und Gitarre oder auch durch den Einsatz musikalischer Zitate unter anderem von der Kultband Deep Purple – weitere Glanzlichter zu setzen.

Insgesamt standen während des zweistündigen, ohne Pause durchgespielten Konzerts nur zehn Titel auf dem Programm, die jedoch aufgrund ihrer Komplexität bis zu zehn Minuten dauerten.

Im Zentrum des musikalischen Geschehens befanden sich Corvin Bahn (Synthesizer und Gesang) sowie Niklas Turmann (E-Gitarre und Gesang). Ihr kongeniales Zusammenspiel und der ideal aufein­ander abgestimmte Gesang basiert nicht zuletzt auf einem langjährigen, überwiegend gemeinsam zurückgelegten Musikweg, der in ihrer Jugend bereits an der Zinzendorfschule in Tossens begonnen hatte. Das war sicher ein Grund dafür, dass die auf internationalen Tourneen konzertierende Band auch in Nordenham, ihrer alten Heimat, Station machte.

Nico Deppisch am Bass und Thorsten Harnitz am Schlagzeug erweiterten das Frontduo unter anderem mit derben Rhythmen, filigranen Bassläufen und virtuoser Basspedalarbeit.

Zwei Zugaben

Erst nach zwei gern gegebenen Zugaben, ihrem „Rockstar Wanna be“ und dem einzigen an diesem Abend individuell gecoverten Song „Comfortably Numb“ von Pink Floyd, ließen die rund 60 begeisterten Fans Crystal Breed von der Bühne.

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