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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Rollende Redaktion: In Blexen kein Anlass zum Schlechtreden

16.04.2015

Blexen 15 Kinder des Kindergartens Blexen, die nach den Sommerferien eingeschult werden sollen, sind Mittwochvormittag nach einem Besuch der Blexer Grundschule auf einem Spaziergang durchs Dorf bei der Rollenden Redaktion der NWZ  vor dem Nahkauf-Markt vorbeigekommen. Der sechs Jahre alte Levin verriet dem NWZ -Redakteur Horst Lohe, dass er die Blexer Fähre besonders schön findet.

Den Einkaufmarkt in der Dorfmitte hält Domingo (6) für ganz wichtig für das Dorf. „Mir gefallen das Osterfeuer und der Kindergarten ganz besonders“, sagte Despina (5). Die fünfjährige Insa stimmte zu: „Der Kindergarten ist ganz toll – aber auch die Spielplätze im Dorf gefallen mir sehr.“

Alle Kinder freuten sich über die Spiel-Windräder, die ihnen NWZ -Mitarbeiter Manfred Dobberschütz überreichte. Erzieherin Petra Schadwinkel (52) sagte, sie schätze die Überschaubarkeit des Dorfes und dass Kinder in Blexen in Geborgenheit aufwachsen können.

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Ebenso wie einige Mütter, die die Rollende Redaktion der NWZ  besuchten, lobte auch sie das vielfältige Sportangebot, die Kinderkirche und die Zusammenarbeit der Vereine und Institutionen. Ähnlich Erzieherin Britta Wiggers (42): „Das Vereinsleben ist sehr gut und die Dorfgemeinschaft stellt viel auf die Beine.“

Grundtenor aller Gespräche am Stand der Rollenden Redaktion: In Blexen lässt es sich gut leben. Die erfolgreich angelaufene Dorferneuerung sollte aber zügig vorangetrieben werden.

Bernhard Hendricks (71) hat 1974 aus beruflichen Gründen seine damalige Heimat Bad Harzburg verlassen. „Ich fühle mich wohl hier in Blexen und genieße heute in der Ahornstraße eine himmlische Ruhe.“

Wiebke Schröder (45) würde es noch ein Stück schöner finden in Blexen, wenn an Wochenenden abends eine Fährverbindung für Fußgänger nach Bremerhaven oder eine Art Wassertaxi angeboten würde. Zu gelungenen Neuerungen zählt sie den ausgebauten Deichsicherungsweg, der auch von Inlinerfahrern und Walkern gerne genutzt werde.

Anna Kleemeyer (81) wünscht sich neues Leben im ehemaligen Bahnhofsgebäude, dem Weserschlösschen, und dass zwei hochgedrückte Gullideckel in der Achternstraße trotz bisher vergeblicher Anfragen bei der Stadt doch noch bald abgesenkt werden, damit das Regenwasser hier wieder ablaufen kann.

Auch Jürgen Seel (53) meint: „Es lohnt sich, in Blexen zu leben.“ Er hofft aber, dass die Dorferneuerung schneller voranschreitet und auch endlich das dringend nötige Baugebiet kommt. Damit könnten weitere junge Familien angelockt werden.

Ernst Böning (65) freut sich, dass am Stand der Rollenden Redaktion der NWZ  nicht nur gemeckert, sondern positiv über das Dorf gesprochen wird. „Man sollte weder Nordenham insgesamt noch einzelne Stadtteile schlechtreden“, sagte der Vorsitzende des Bürgervereins Blexen.

„Wir haben eine funktionierende Dorfgemeinschaft und ganz viel positiv bewegt.“ Auch Jugendliche schätzten die Nähe zu Bremerhaven. Der Blexer Bürgerverein habe jetzt eine Jugendgruppe gegründet und hoffe auf viel Zulauf. „Wir setzen auf junge Leute, die neue Ideen einbringen“, so Ernst Böning.

„Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden“, sagt Eberhard Müller (78). Der gebürtige Blexer erwartet, dass nach Fertigstellung der Erschließungsstraße für Gewerbe- und Industrieflächen im Blexer Groden viele Transporter von dort und nicht mehr durch das Dorf ins alte Blexer Gewerbegebiet fahren werden.

Christa Fuhrken (70) meint, dass das starke Gefälle des Bürgersteiges an der Deichstraße eingeebnet werden muss, damit gehbehinderte Menschen dort keine Probleme bekommen. Ansonsten kann Christa Fuhrken nicht klagen. Sie hofft, dass auch die für Blexen guten Busverbindungen erhalten bleiben.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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