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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Musikschule: „In dieser Band steckt viel Potenzial“

24.01.2011

BRAKE „Wir haben versucht, durch neue Mitglieder und neue Musikrichtungen die Band am Leben zu erhalten, aber nun ist endgültig Schluss“, sagt Jan Stadie, der bei „Project VII“ am Schlagzeug sitzt. „Vier nur schwer zu ersetzende Mitglieder machen ihr Abitur und werden anschließend in die Welt hinausgehen“, erklärt Stadie.

Bedauerlich finden das natürlich auch die anderen Mitglieder der überregional bekannten Truppe der Musikschule Wesermarsch. Aber der Entschluss steht fest: Mit einem Abschiedskonzert am Freitag, 4. Februar, in der Brasserie (Mitteldeichstraße) endet die rund fünf Jahre lange Geschichte von „Project VII“. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Bandmitglieder haben zu diesem besonderen, wenn auch etwas traurigem Anlass einige Überraschungsgäste eingeladen.

Ohne Gesang

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„Aufwachen, jetzt wird geträumt“ hieß 2006 das kirchliche Jugendkulturprojekt, zu dem sich die musikinteressierten jungen Leute zusammengefunden haben. Sie harmonierten offensichtlich so gut miteinander, dass sie kurzerhand beschlossen, „in Eigenregie weiter zu machen“, erinnert sich Trompeter Finn Boyksen. Aus dem Motto des Projekts „Vision ist it“ leiteten sie ihren Namen ab: „Project VII“.

Erst einige Zeit später kam Ulrich Ziegeler, seit 1994 Lehrer an der Musikschule Wesermarsch, dazu. Er übernahm die musikalische Leitung – und einen der beiden E-Gitarrenparts. „Anfangs habe ich die Stücke vorgegeben, inzwischen kommen sie meistens von Bandmitgliedern“, erzählt Ziegeler. „Das ist auch das Ziel unserer Arbeit, die Erziehung zur Selbstständigkeit.“

Die Arrangements seien aber schon immer gemeinsam entwickelt worden, betont Ziegeler. Denn das Besondere von „Project VII“ sei, dass die Band ohne Gesang ausgekommen ist. Diese „Frontline“, so Ziegeler, hätten die Bläser übernommen. Nur für kurze Zeit hatte die Musikschulband mit Gelke Schommartz auch mal eine Sängerin.

Zur „Originalbesetzung“ gehörten noch Moritz Lenz (Bass) und Dennis Briddigkeit (Gitarre), die aktuelle Besetzung besteht neben Ulrich Ziegeler sowie Finn Boyksen und Jan Stadie aus Torben Boyksen (Posaune), Ben Brüers (Horn), Sandro de Brito Soares (Keyboard), Martin Kohlbohm (E-Gitarre), Lukas Stadie (Saxophon) und Carsten Stelling (Bass).

In eine musikalische Schublade haben sich die jungen Künstler nie packen lassen – Pop, Rock, Jazz, Blues, Ska oder Funk: sie waren in vielen Musikrichtungen zu Hause, bewahrten sich dabei aber stets die eigene Note.

Zahlreiche Auftritte

Das sprach sich schnell herum: „Project VII“ hat auf Abi- bällen gespielt, bei der Sportlerehrung der Stadt Brake, bei Jubiläen wie 75 Jahre Landkreis Wesermarsch und 30 Jahre Musikschule Wesermarsch, aber auch auf Festivals wie WaterQuake und „X-Change“ der Musikschulen. Auch als Vorband bei der Braker Veranstaltungsreihe „Rockin the factory“ begeisterte „Project VII“ die Besucher.

Und nun, einfach Schluss? „Das ist der Lauf der Dinge“, sagt Ulrich Ziegeler, der seine musikalischen Zöglinge natürlich mit einem weinenden Auge ziehen lässt. Aber doch nur mit einem weinenden Auge, denn der Pädagoge ist fest davon überzeugt, dass die Musiker in anderen Konstellationen wieder von sich hören lassen werden. „In dieser Band war sehr viel Potenzial. Fast alle spielen mehrere Ins-trumente und viele haben an Fortbildungskursen teilgenommen“, berichtet Ziegeler. Und daher freut er sich zunächst gemeinsam mit seinen Mitspielern auf ein furioses Abschiedskonzert: Tschüss „Project VII“!

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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