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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Die 200 nicht ganz geschafft

12.07.2019

Jade „Der Gemeindebote“, das Mitteilungsblatt der Evangelischen Kirchengemeinde Jade, ist Geschichte. Die Nummer 194 ist die letzte. Das Erscheinen wurde eingestellt.

Das erste „Gemeindeblatt“ war ein DIN A4-Zettel, den Pastor Reinhard Köver im Dezember 1973 als Informationsblatt zu Beginn seiner Arbeit in Jaderberg erstellte und durch Ehrenamtliche in Jaderberg verteilen ließ. In diesem „Gemeindeblatt“ informierte Pastor Köver über das Geschehen und die Planungen im kirchlichen Bereich Jaderberg. Das Gemeindeblatt kostete anfangs 10 Pfennig.

Viel später gaben Pastor Martin Kuhn und Pastor Michael Kühn gemeinsam ein auf A5 gefaltetes A4-Blatt mit kirchlichen Informationen heraus. Noch später waren es dann schon acht kleine Seiten. Bald wurden auch Fotos abgedruckt, die aber durch das Fotokopieren – so wurden die Gemeindebriefe hergestellt – nicht sehr ansehnlich waren.

1999 wurde Uwe Niggemeyer als Nachfolger für ein ausgeschiedenes Mitglied in den Kirchenrat berufen. Er hatte als Lehrer mehrere Lehrgänge zum Thema „Schülerzeitung“ besucht und stellte nun einen Entwurf für einen neuen Gemeindebrief vor. Nach etwa einem Jahr war alles geklärt. Der Gemeindekirchenrat gab den Startschuss für den neuen „Gemeindeboten“, welcher als Doppelheft für Dezember 1999/Januar 2000 mit zwölf Seiten und 19 Anzeigen erschien. In der ersten Redaktion waren Uwe Niggemeyer, Hildegard Noack-Siems, Jürgen Seibt, Andreas Meinardus, Waltraud und Heinz Werner Wessels sowie Elisabeth Terhaag dabei. Ab Juli 2005 konnte der Bote auf 16 Seiten und im Dezember 2008 sogar auf 20 Seiten erweitert werden. Es gab genug aus der Gemeinde zu berichten. Durch den professionellen Druck waren jetzt auch die Fotos endlich gut zu erkennen. Aus Kostengründen beließ man es bis zum Ende beim Schwarz-Weiß-Druck. Für die Kirchenkasse blieben so Ende des Jahres meist 500 Euro übrig.

2010 musste das Programm „Pagemaker“, mit dem der Bote bisher erstellt worden war, ausgetauscht werden. Uwe Niggemeyer wählte den Nachfolger „InDesign“. Natürlich musste so einiges neu gelernt werden. Aus beruflichen Gründen wechselten in den Jahren wenige Redaktionsmitglieder. Im Laufe der Jahre mussten immer mehr Verteiler geworben werden, denn die Gemeinde wuchs, besonders in Jaderberg. Bald war der Verteilerstamm eine gute Mischung aus Erwachsenen und Konfirmanden. Auch das Verteilen im Außenbereich konnte immer geregelt werden.

Die einzige Verteilerin, die von Pastor Kövers „Gemeindeblatt“ Nr. 1 bis zum Gemeindeboten Nr. 194 immer ehrenamtlich dabei war, ist Ilse Jordan. Die Gemeindeboten stellten zuletzt für die Jaderberger Verteiler Talea Emmrich, Uschi Lübben und Bärbel Barthelmeß zusammen. Als Uwe Niggemeyer Ende November 2017 mit anderen Kirchenratsmitgliedern den Gemeindekirchenrat verließ, stellte er auch sein Engagement für den Gemeindeboten ein. Mit ihm gingen Conny Birkenbusch und Claudia Kreutz – es blieben Jürgen Seibt und Elisabeth Terhaag. Mit Tonia Munderloh, Henning Heidemann, Arne Hude und Jannis Klee bildeten sie die neue Redaktion. Ihr erster Gemeindebote war der für Dezember 2017/Januar 2018.

Jürgen Seibt bedauert die Einstellung der Redaktionsgruppe. Mit viel Elan habe sich die junge Truppe eingebracht. „Die Kirche braucht ein offizielles Organ. Die Leser warten drauf,“ so Jürgen Seibt.

Jetzt findet man manchmal in den Schaukästen Information zur Kirchengemeinde. Pastor Berthold Deecken hofft auf Infos über die Kirchen-Homepage, die aber erst überarbeitet werden muss. Angedacht sei, im Herbst einen neuen Gemeindebrief vorzeigen zu können.

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