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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kunst: Ein Poet der Farbe und des Lichts

20.11.2018

Jade Am Samstag ist in der Jader Galerie Schönhof die Ausstellung des Künstlers Michael Schreiber (1949 in Bremen geboren,  2012 in Berlin gestorben) eröffnet worden. Die Galeristin Wibke Heumann konnte für die Laudatio Puck Steinbrecher von der Galerie Moderne in Bad Zwischenahn gewinnen, aus dessen Galerie die ausgestellten Bilder stammen.

„Diese Ausstellung war ein Wunsch meines Vaters Jochen Heumann“, sagte Wibke Heumann, die, wie ihre ganze Familie ein Faible für Italien hat, wo viele der Bilder Schreibers entstanden sind und die die Atmosphäre und teilweise morbide Stimmung in den kleinen Dörfern wunderbar eingefangen hat.

Der Laudator berichtete, dass Michael Schreiber 1949 in Bremen geboren wurde. Sein künstlerisches Studium absolvierte er bei Prof. Mayer an der Fachhochschule Bielefeld und der Hochschule für Bildende Künste in Berlin als Meisterschüler bei Prof. Wolfgang Petrick. Von 1997 bis 1999 war Michael Schreiber Dozent für Malerei und Grundlagen an der Fachhochschule Bielefeld. Er starb 2012 in Berlin.

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Die Bilder in der Galerie zeigen vorwiegend Abbildungen aus der italienischen Stadt Piacenza. Michael Schreiber beherrschte sehr vielfältige Techniken. Dazu gehörten Farbradierungen und Farblithographien, Stil­leben, Blumenportraits und vor allem Architekturbilder.

Er kann durchaus als ein Poet der Farbe und des Lichts bezeichnet werden. Dabei hat er alles frei Hand gemalt und dennoch die Perspektive perfekt getroffen. Auf der Suche nach Motiven ist er stets viel gereist und blieb dann in seiner Wahlheimat Italien, hatte dort, in Ligurien, ein Atelier. Er war ein großer Künstler, ein sensationeller Zeichner und ein Meister des Weglassens. Mit wenigen Pinselstrichen konnte er eine Fläche interessant machen.

Michael Schreiber verfügte über ein sehr sensibles Farbgefühl. Musikalisch wurde die Vernissage von Merle Kruse aus Varel am Klavier umrahmt, die sanfte italienische Weisen spielte, passend zu den Bildern der Ausstellung.

Die Ausstellung ist noch bis zum 13. Januar in der Galerie Schönhof zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag, von 15 bis 18 Uhr, Sonnabend von 11 bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertage von 11 bis 18 Uhr.

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