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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Neujahrsempfang: Jahresrückblick und „schwarzer Humor“

07.01.2013

Brake Der ökumenische Neujahrsempfang der Braker Kirchengemeinden in der Agora des Gymnasiums – das ist traditionell immer ein informativer und sehr humorvoller Rückblick auf die lokalen und überregionalen Ereignisse des vergangenen Jahres. Der Neujahrsempfang 2013 wurde für die Besucher auch zu einer präventiven Schmunzeltherapie gegen Schmuddelwetter und Januartristesse.

Die vielversprechenden Rezepte für gehobene Mundwinkel verschrieben Pfarrer Karl-Heinz Vorwerk (katholische Kirchengemeinde) und seine evangelischen Amtsbrüder Christian Egts (Brake-Nord), Dirk Jährig (Golzwarden) und Rüdiger Gryczan (Hammelwarden). Zu Beginn des Programms schöpfte Pfarrer Karl-Heinz Vorwerk nach seiner Begrüßung nicht nur aus seinem unerschöpflichen Fundus klerikaler Bonmots und Anekdötchen, er gab auch seinem Amtsbruder Dirk Jährig den listigen Ratschlag, sehr behutsam mit der 750-jährigen Golzwarder Kirche umzugehen: „Bis 1520 gehörte die Kirche uns, dann habt ihr sie geklaut – dafür dürfen die Evangelischen jetzt für Renovierung und Unterhalt aufkommen. Das ist gelebte Ökumene: die einen geben und die anderen pflegen!“

Wohin es Pastor Andreas Technow (ehemals Brake-Mitte) nach seinem Amtswechsel in die südoldenburgische Diaspora verschlagen hat, war Vorwerk ebenfalls eine Erläuterung wert: „In Vechta ist es so schwarz, dass die Katholiken selbst nachts noch Schatten werfen.“

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Dass es in Brake nicht nur Schattenseiten gibt, sondern durchaus Licht am Horizont zu erwarten ist, stellte Bürgermeister Roland Schiefke in seinem Grußwort in Aussicht. „Wir hoffen, dass wir das Investitionsvolumen von 60 Mio. Euro für den Braker Hafen in 2013 abschließen können,“ so Schiefke, „ich will den Glauben und die Hoffnung nicht aufgeben, dass das Klinkenputzen endlich Erfolg zeitigt“. Schiefke lobte auch die Wiederbelebung des Central-Theaters als Kulturzentrum: „Mit Norbert Ostendorf haben wir den richtigen Mann gefunden, der diesen Ort mit Leben erfüllt.“

Zwei Zitate der Dichter Johann Wolfgang von Goethe und Max Frisch zum Thema „Toleranz“ stellte Brigitte Glaeser von der evangelischen Akademie Oldenburg in den Mittelpunkt ihres Festvortrags. „Mehr geht nicht“ konstatierten die Pastoren den lokalen Jahresrückblick auf Brake 2012 und schließlich präsentierten sich Egts, Jährig und Gryczan als „stark geschrumpftes“ Kabarett-Trio in der Sparte „Schwarzes Humörchen“. Man freue sich, dass die pastorale Männerwirtschaft endlich von einer Frau – sprich neue Pastorin – aufgemischt werde. Die Ideen vieler Braker zur künftigen Verwendung des Bahnhof inspirierte die Pastoren zum Song „Baaaahnhof, schau hinaus auf den Bahnhof“, frei nach dem Cats-Hit „Memorys“. Mit dem Blick auf die Elbphilharmonie, den Berliner Flughafen und Stuttgart 21 gilt in Brake das Prinzip Hoffnung: „Unser Bahnhof ist immerhin schon fertig!“.

Die Braker Sternsinger ermunterte Pfarrer Karl-Heinz Vorwerk erfolgreich zum „Abkassieren für den guten Zweck“ im Publikum. Mit einem breitbandigen und flotten Repertoire – von Musical-Hits bis hin zum Hard-Rock – wurde die Veranstaltung musikalisch vom BSW-Orchester unter der Leitung von Thomas Schröder begleitet.

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