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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Central-Theater: Jaulende Gitarren und hämmernder Bass

27.10.2014

Brake Bombastischer Rock, der sich nicht zu schade ist, das Keyboard einzusetzen. Ein geschminkter Frontmann, jaulende Gitarren, treibendes Schlagzeug und hämmernder Bass: Ein Stück 1980er Jahre bekommen die Gäste am Freitagabend im Central-Theater präsentiert. „Green Lavender“, die im vergangenen Jahr bereits ein Benefizkonzert für das Braker Kulturzentrum spielten, geben sich in diesem Jahr erneut die Ehre.

„Green Lavender“, das ist ein „Marillion“-Tribut von der Sohle bis in die Haarspitze. Sänger Wolfgang Röße, Keyboarder Andreas Damröse, Andreas Plump (E-Gitarre), Stefan Scatulla (Bass) und Jens Thaden (Schlagzeug) haben sich ganz dem komplizierten und nur bedingt massentauglichen Sound des Neo-Progs verschrieben. Marillion, die bis heute aktiv sind, galten von 1979 bis 1988 als eine der einflussreichsten Neo-Prog-Bands, nicht zuletzt wegen ihres Frontmannes „Fish“. Fish, mit bürgerlichem Namen Derek William Dick, prägte „Marillion“ so sehr, dass die Band nach seinem Ausscheiden 1988 kaum noch an vorherige Erfolge anknüpfen konnte. Geblieben ist die Erinnerung an einen geschminkten Frontmann, dem Röße und seine Band gekonnt Tribut zollen – nicht nur im Outfit.

„Green Lavender“ bestehen seit über zehn Jahren und das merkt man der Band, neben ihrer Begeisterung für die Lieder des Neo-Prog, auch an. Gekonnt und fehlerfrei singen und spielen sich die fünf Musiker durch die anspruchsvollen Arrangements und überzeugen durch ihre energiegeladene Bühnenpräsenz, die auch die Gäste nicht kalt lässt.

Knapp drei Stunden werden viele Zuhörer in ihre Jugend zurückversetzt. „Script for a jester’s tear“, „Fugazi“, „Grendel“ und „Misplaced Childhood“ sind nur einige der Stücke, die die Hoch-Zeit des Neo-Prog aufleben lassen. Das Publikum dankt der Band mit Jubelrufen und viel Applaus, so dass „Green Lavender“ die Bühne erst nach mehreren Zugaben verlassen dürfen.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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