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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Museum: Jetzt kann Fahnen-Sammlung wachsen

01.11.2016

Nordenham Großflächige Textilien fachgerecht unterzubringen – das ist laut Dr. Timothy Saunders für alle Museen ein großes Problem. „Dazu gehört, dass Fahnen ungefaltet und flach liegen müssen, andernfalls hängen sie sich kaputt“, ergänzt der Leiter des Museums Nordenham. „Dieses Problem hat uns seit vielen Jahren beschäftigt, weil wir einen großen Bestand an Textilien im Magazin haben – zunehmend auch Fahnen von Sport- und Kulturvereinen“, sagt Hans-Rudolf Mengers, Vorsitzender des Rüstringer Heimatbundes, der Träger des Museums Nordenham ist.

Mit Hilfe von drei Sponsoren sowie Eigenanteilen des Heimatbundes und des Museums ist der finanzielle Kraftakt gelungen. Der Heimatbund hat einen Spezialschrank erworben und im Magazinbereich des Museums einbauen lassen.

„Fast umgehauen“ habe ihn, so Hans-Rudolf Mengers, als er erstmals hörte, dass ein solcher Spezialschrank knapp 18 000 Euro kostet. Der eine oder andere Sponsor sei daraufhin abgesprungen. Doch dann habe eine private Geldgeberin, die namentlich nicht genannt werden möchte, eine wesentliche Summe beigesteuert.

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Für großzügige Unterstützung haben am Montag Hans-Rudolf Mengers und Timothy Saunders auch der EWE-Stiftung und Gerd Bielefeld als Vertreter der Stiftung Kunst und Kultur der Landessparkasse zu Oldenburg gedankt.

„Jetzt kann die Sammlung von Textilien und weiteren Fahnen von Vereinen, Firmen oder auch aus der Schifffahrt wachsen“, brachte Hans-Rudolf Mengers die Freude aller Beteiligten zum Ausdruck.

Ehrenamtlich in der Magazinverwaltung und Inventarisierung tätig ist Helga Hölscher. Horst Höpken kümmert sich als ehrenamtlicher Mitarbeiter um technische Angelegenheiten.

Kunsthistorikerin Kathinka Tischendorf absolviert seit Juli und noch bis Januar eine Fortbildung zur Fachreferentin Sammlungsmanagement im Museum Nordenham. Sie bereitet eine Ausstellung über Fahnen vor.

Im Museum Nordenham und im Magazin befinden sich gegenwärtig insgesamt 10 630 Objekte, Davon mehr als 1750 sind Textilien. Sie stammen aus Privatbesitz, von Nordenhamer Herstellerfirmen und Fachgeschäften der Region. Damit kann das Alltags- und Berufsleben in früheren Zeiten eindrucksvoll dokumentiert werden.

Zu diesen Textilien gehören Kleidungsstücke, Handarbeitsteile, Tischwäsche und Accessoires. Sie bilden laut Timothy Saunders einen unersetzlichen Fundus für Ausstellungs- und Forschungstätigkeit und sind für die Darstellung der Entwicklung urbaner Kultur der vergangenen 200 Jahre in der nördlichen Wesermarsch von großer Bedeutung.

Im Spezialschrank können auch Fahnen unter kontrollierten und gleichbleibenden klimatischen Bedingungen, ohne Lichteinfluss und staubfrei aufbewahrt werden.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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