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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Johanniter mit viel Eifer dabei

30.05.2009

NORDENHAM /BREMEN Großeinsatz für die Johanniter im Nordwesten: Mit rund 120 Helfern stellte der Regionalverband Weser-Ems das größte Kontingent der insgesamt rund 900 Johanniter, die während des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Bremen im ehrenamtlichen Einsatz waren. Der Ortsverband Nordenham war mit rund 20 Kräften angerückt.

„Der Kirchentag ist eines der lebendigsten und faszinierendsten Ereignisse, die die evangelische Kirche zu bieten hat“, sagte Markus Wedemeyer, Ortsbeauftragter in Nordenham. Neben zahlreichen Sanitätern und Rettungskräften stellte der Ortsverband auch mehrere Fahrer für den Fahrdienst für Menschen mit Behinderungen. Über 4600 Fahrgäste wurden befördert und rund 1100 Besucher sanitätsmäßig versorgt. Hierfür hatten die Nordenhamer auch einen Krankentransportwagen sowie ein Spezialfahrzeug für den Transport von Rollstuhlfahrern in die Johanniter-Flotte eingebracht.

Aus Nordenham waren Melanie Fehlau, Liesa Gerdes, Stefan Onken, Matthias Schlitzke und Peer Seltmann im Sanitätsdienst, Matthias Dirksen, Klaus Martin, Anton-Günther Reumann und Helmut Sickart im Fahrdienst im Einsatz.

Schule als Quartier

Darüber hinaus waren zahlreiche Helfer in der Quartiermeisterei aktiv, die von Wedemeyer geleitet wurde und für die der Ortsverband ein Logistikfahrzeug sowie einen Wohnwagen bereit gestellt hatte. Ein Berufsschulzentrum im Bremer Norden war als Quartier eingerichtet worden. Aus Nordenham waren Tina Czeranowicz, Jasmin Ikels, Jennifer Wiedenhöfer, Alexander Drescher, Dieter Nungesser und Tobias Patzke in der Quartiermeisterei dabei. „Es war anstrengend“, erzählte Tina Czeranowicz, die die letzte Nachtschicht besetzt hat, „aber es hat unglaublichen Spaß gemacht und wir haben viele neue Freunde gefunden.“

Neben den Nordenhamern waren auch Ehrenamtliche aus Oldenburg und Bremen sowie aus dem TUL-Team (Technik, Unterkunft, Logistik) der Johanniter-Jugend um Julia und Markus Steck aus Oberhausen aktiv.

Herausragendes Ereignis der Tage war auch der Besuch des Herrenmeisters des Johanniterordens, Dr. Oskar Prinz von Preußen. Zusammen mit dem Bundes- und Landesvorstand sowie dem Präsidenten der Johanniter-Unfallhilfe, Hans-Peter von Kirchbach, besuchte er verschiedene Stationen und erkundigte sich nach dem Gelingen des Einsatzes und Stimmungen.

Als Quartiermeister war Wedemeyer auch Mitglied des Einsatzstabes. Mit Sabine von Lienen war eine Helferin des Ortsverbandes darüber hinaus in der Psychosozialen Notfallversorgung der Einsatzkräfte eingesetzt. Steffen Stromitzky unterstützte die Organisation der Kinderbetreuung der Johanniter-Jugend nahe des Hauptbahnhofes, wo rund 350 Kinder während der vier Tage zum Spielen, Malen und Toben zusammen kamen. Bettina Martin verstärkte das Team der Medienbetreuung.

Tolle Zusammenarbeit

„Wir sind begeistert von dem, was die Ehrenamtlichen hier geleistet haben“, fassten der Ortsbeauftragte und sein Gruppenführer Stefan Onken, der einen Teil des Einsatzes geleitet hatte, zusammen. „Die Helfer haben gezeigt, dass sich die unkomplizierte regionale Zusammenarbeit der Verbände in Weser-Ems bewährt.“

Ihr Dank ging auch an die Kollegen, die in Nordenham die Notfallbereitschaft aufrecht erhalten hatten und nicht zum Kirchentag anreisen konnten.

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