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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kulturleben: Junge Musiker beweisen großes Können

04.02.2014

Nordenham Rund 200 Freunde der Familie und Musikinteressierte haben das Konzert in Gedenken an den im September vergangenen Jahres verstorbenen Mediziner und Kulturförderer Dr. Klaus Bethge aus Abbehausen in der Aula des Nordenhamer Gymnasiums besucht. Dazu hatte die Nordenhamer Goethe-Gesellschaft eingeladen. Es war ein hochkarätiges Konzert mit Thomas Hecker aus Berlin an der Oboe und Janka Simowitsch aus Rostock am Klavier.

Vieles möglich gemacht

„Die Goethe-Gesellschaft Nordenham hat viele Möglichkeiten durch Klaus Bethge bekommen, die wir sonst nicht angegangen wären und umgesetzt hätten“, machte Vorsitzender Burkhard Leimbach kurz vor Beginn des Konzertes deutlich. Er betonte die Leidenschaft von Klaus Bethge für die Musik, aber auch für das Segelfliegen.

Auf der Bühne war aus diesem Grunde ein großes Foto mit vielen Wolken zu sehen, welches erst bei näherer Betrachtung sein Geheimnis preisgab. Ein Segelkollege hatte dort Klaus Bethge beim Durchfliegen der Wolken mit der Kamera festgehalten.

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Nicht ohne Grund waren auf der Bühne das Klavier und die Oboe vereint. Dies waren die favorisierten Instrumente Klaus Bethges, der bereits mit sechs Jahren im Abbehauser Jugendkreis zusammen mit seinen Geschwistern Blockflöte spielte.

Mit elf Jahren erlernte er das Oboespielen beim Ersten Oboisten des Bremerhavener Sinfonieorchesters. Bald schon wurde er ins Schulorchester des Nordenhamer Gymnasiums aufgenommen und zur Konfirmation bekam er eine Oboe geschenkt. Ab 1959 bekam Klaus Bethge auch Klavierunterricht. Das Klavier wurde zu seinem favorisierten Instrument.

Oboe spielte Klaus Bethge bis zu seiner Rückkehr nach Abbehausen im Ärzteorchester des Klinikums Lübeck. Klavierspielen wurde vor allem eine Art Entspannung nach langen Arbeitstagen, manchmal begleitet von seiner Tochter Frederike mit der Querflöte oder im vierhändigen Spiel mit Sohn Sebastian.

Begeisterung für Musik

Der Abbehauser Allgemeinmediziner Klaus Bethge liebte Brahms, Mozart und Liszt. Seine Begeisterung mündete in musiktheoretischer und musikgeschichtlicher Weiterbildung und Vorträgen über „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Geschätzt waren auch Klaus Bethges Auftritte bei Weihnachtskonzerten in der Abbehauser St.-Laurentius-Kirche.

Die beiden Profimusiker stimmten beim Gedenkkonzert Stücke von Johann Sebastian Bach, Robert Schumann, Ludwig van Beethoven, Georg Friedrich Händel, natürlich Mozart und Clara Schumann an und zeigten dabei ein hohes Niveau.

Der 28-jährige Thomas Hecker studierte bei Klaus Becker an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Er gewann bereits einige Musikwettbewerbe und wurde unter anderem in die 53. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.

2013 debütierte Thomas Hecker in der Berliner Philharmonie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Ein Solovertrag als Oboist beim Gewandhausorchester Leipzig, beim Deutschen Symphonieorchester Berlin und Aushilfsengagements bei den Bamberger Symphonikern und der Staatskapelle Dresden zeugen von dem großen Können des noch jungen Musikers.

Die Pianistin Janka Simowitsch studierte in ihrem Heimatort Rostock, aber auch an der Zürcher Hochschule für Künste. Auch Janka Simowitsch gewann Preise und Stipendien bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Seit 2012 hat die 26-Jährige einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock, wo sie ein paar Jahre zuvor selber studiert hatte.

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