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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

THEATER: Karikatur des Bürgertums

17.02.2007

BRAKE BRAKE - Wilhelm Busch könnte Pate gestanden haben für die plattdeutsche Komödie „De Oleanderpapagei“, die das Team der Niederdeutschen Bühne zurzeit einstudiert. Die Premiere findet am 8. März statt. Regie führt Armin Tacke, der bereits bei „Sex na Stünnenplan“ gezeigt hat, welch großartige Leistung er aus den Akteuren der Braker Bühne herauskitzeln kann.

Lebhaft verspricht auch „De Oleanderpapagei“ zu werden, nur gehe es im neuen Stück nicht gar so hektisch zu. Stoff für „einen verteufelt guten Schwank“, so Tacke, biete die Vorlage von Franz und Paul von Schönthan, Niederdeutsch von Manfred Hinrichs-Bettinger, reichlich. Das Arrangement zwischen dem Schmierentheaterdirektor Emanuel Striese (Norbert Pfeiffer) und dem standesbewussten Gymnasialprofessor August Menke (Franz Bittner) reißt schonungslos dem Bürgertum aus der Zeit um 1895 die Maske vom Gesicht.

Die Figuren sind nach Tackes Meinung um einige Nummern überzeichnet, schaffen so aber genügend Raum für Komik pur. Daher ist es wohl kein Zufall, dass die Handlung in die Zeit des Wilhelm Busch gelegt wurde. Allerdings enden die Typen nicht so grausam wie bei Busch.

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Das von Christa Düx entworfene Bühnenbild ist bewusst so gestaltet, als hätte Wilhelm Busch es selber gemalt.

„De Oleanderpapagei“ enthält eine Paraderolle für Norbert Pfeiffer als sächselnder Theaterdirektor Emanuel Striese. Mit dem berühmten Monolog hat Pfeiffer bereits 2003 als Mitwirkender der August-Hinrichs-Bühne großen Erfolg gehabt. Er wurde sogar eingeladen, diesen Monolog bei der Festgala zur Verabschiedung des Oldenburger Generalintendanten Rainer Mennicken im Juni 2006 vorzutragen.

Die weiteren Rollen besetzen Doris Gomilar (Gattin des Gymnasialprofessors), Nina Oltmanns (jüngere Tochter), Sandra Renken (ältere Tochter), Jens A. Rose (Ehemann), Manuela Schöler (Hausmädchen), Hans-Werner Horstmann (Hamburger Kaufmann) und Torben Siebert (Schauspieler).

Die Regieassistenz hat Vera Huth übernommen, es souffliert Christa Bittner. Inspizientin ist Meike Renken, Edda Dindas und Lisa Koss kleiden die Schauspieler ein. Für die Technik zeichnet Tim Oltmanns verantwortlich und die Masken werden von Marina Bruns und Irmgard Rüthemann aufgelegt.

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