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Vereine: Katja Röker übernimmt Seelsorge

28.04.2017

Ovelgönne Der Verein Von Mensch zu Mensch hat auf seiner Jahreshauptversammlung einen umfassenden Bericht über seine Arbeit in 2016 abgegeben. Die Finanzlage des Vereins ist nach wie vor gut, gestaltet sich aber wegen der lang anhaltenden Niedrigzinsphase als sehr schwierig.

 Finanzlage schwierg

Nach Ablauf einer weiteren, bereits vor Jahren abgeschlossenen Geldanlage sind die Zinserträge nun auf einem sehr niedrigen Niveau angekommen. Das führt dazu, dass durch die finanziellen Hilfen, die der Verein leistet, das Kapital geschmälert wird. Alternative Geldanlagen wie Aktien oder Fonds sind aufgrund der damit verbundenen Risiken für mildtätige Vereine nicht möglich. Selbst im festverzinslichen Bereich seien relativ interessante Angebote für Vereine nicht zugänglich.

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Die Versammlung bittet zu prüfen, ob man das Anwerben von Spenden an den Verein verbessern könne. Verschiedene Alternativen werden diskutiert. Der Vorstand hat im Rahmen des Ausblicks auf das aktuelle Jahr berichten können, dass 2017 bereits eine gute Spendensituation besteht, da der frühere Oldenbroker Pastor, Günter Höppner, verfügt hat, dass anstelle von Kränzen zu seiner Beerdigung der Verein Von Mensch zu Mensch mit Spenden bedacht werden möge.

 Gemeindebus bis 2018

Öffentlichkeitsarbeit ist ein Dauerthema des Vereins: Der Stand auf dem Ovelgönner Pferdemarkt ist 2016 erstmals in einem Zelt statt in der Reithalle aufgebaut worden. Damit konnte das derzeit finanziell größte Projekt des Vereins – der Gemeindebus, dessen Kosten zu zwei Dritteln getragen werden – vorgestellt werden. Der Bus, der neben dem Zelt, direkt am Stand des Vereins parkte, konnte allen Interessierten gezeigt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass durch das finanzielle Engagement des Vereins der Bus für Vereine aus der Gemeinde zur Verfügung steht. Das wird sehr gut angenommen. Das Projekt ist insgesamt auf drei Jahre angelegt und läuft noch bis Ende 2018.

 Hilfe auf Augenhöhe

Die weiteren Projekte sind Hilfeersuchen in Not geratener Personen, die eine öffentliche Berichterstattung über Details verbieten. Das Motto des Vereins „Hilfe auf Augenhöhe“ hat nach wie vor oberste Priorität. Die Vorstandsvorsitzende Petra Heinemann berichtet – ohne auf Einzelheiten einzugehen – über mehrere Gespräche, teilweise mit den Hilfsbedürftigen, die ihre Situation geschildert haben.

Das Gremium, dass diese Aufgaben wahrnimmt und bei Bedarf über die Förderungen entscheidet, besteht neben den drei Vorstandsmitgliedern aus Heike Stöver, bei der Gemeinde Ovelgönne für den Sozialbereich zuständig, Rechtsanwalt Matthias Folkerts und dem Pflegedienstleiter der Gemeindeschwesternstation Frank Meißner.

Damit ist die Gruppe so aufgestellt, dass die meisten Fragen in den Gesprächen direkt beantwortet werden können, seien es juristische, gesundheitliche oder finanzielle. Den seelsorgerischen Part hat bisher Pfarrer Bernd Eichert wahrgenommen. Aufgrund seiner beruflichen Aufgaben in den Kirchengemeinden Schwei und Schweiburg ist es zunehmend schwieriger geworden, Termine abstimmen zu können. Bernd Eichert hat deshalb gebeten, diese Position neu zu besetzen.

 Nachfolge geregelt

Als Nachfolgerin konnte Pfarrerin Katja Röker verpflichtet werden. Sie hat auch bereits vor der Jahreshauptversammlung ihre Arbeit auf Bitten des Vorstandes aufgenommen. Als neue Kassenprüfer sind Hille Büsing (Wiederwahl) und erstmals Peter Schnepper, der als Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Kultur und Sport im Rat der Gemeinde Ovelgönne die Interessen der politischen Gemeinde vertritt, gewählt worden.

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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