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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

PREMIERE: Kein Sprung ins kalte Wasser

13.04.2005

Die „Plattdüütschen“ feiern heute mit „Medewatt?“ Premiere. Das Stück beginnt um 20 Uhr. Mit Regina Hantke, die zum ersten Mal Regie führt, sprach die NWZ.

Von Ulrich schlüter

Frage: Frau Hantke, was hat Sie dazu bewogen, die Regiearbeit zu übernehmen?

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hantke: Eigentlich sollte ein anderer Regie führen. Aufgrund von Prüfungsterminen musste er leider absagen. Daraufhin erklärte ich mich bereit, das Stück zu inszenieren.

Frage: Ist das für Sie eine neue Erfahrung?

hantke: Ich bin nicht ins kalte Wasser gesprungen. Vor Jahren habe ich bereits einige Regie-Lehrgänge besucht.

Frage: Dann wussten Sie aufgrund der früheren Einblicke, was auf Sie zukommt?

hantke: Ich habe bereits für die Plattdüütschen auf der Bühne gestanden und Erfahrungen als Spielerin im Umgang mit Regisseuren gesammelt. Trotz der Lehrgänge, die ich besucht habe, ist es aber eine Herausforderung. Zwar habe ich vor längerer Zeit bei einem Einakter Regie geführt, der Dreiakter, den wir aufführen, ist Neuland für mich – eine spannende, verantwortungsvolle Aufgabe.

Frage: Wie bringen Sie sich ein? Können Sie eigene Ideen umsetzen und wie geschieht das?

hantke: Jeder Autor hat seine eigenen Vorstellungen. Es obliegt dem jeweiligen Regisseur, das Stück mit entsprechenden Charakteren zu besetzen. Jeder Spieler muss sich auf seine Rolle einstellen können, sei es ein fröhlicher oder ernster Part. Das ist nicht immer leicht, weil sich ein Mensch nicht einfach umbiegen lässt. Der Regisseur versucht, die Rollen typengerecht zu besetzten. Das ist mir, so glaube ich, gelungen.

Frage: War es bei diesem Stück schwierig, die entsprechenden Akteure zu finden?

hantke: Wir müssen drei Spieler einbauen, die zum ersten Mal auf der Bühne stehen. Das ist für alle Beteiligten eine schwierige, aber zu meisternde Aufgabe. Alle machen das toll und ich bin sehr zuversichtlich, dass es klappt.

Frage: Gibt es weitere Herausforderungen?

hantke: Das Bühnenbild ist diesmal aufwendiger gestaltet worden. Dafür gebührt den Bühnenbauern ein großes Kompliment. Es galt nämlich, vier Alkoven, drei Türen, zwei Fenster und zwei Schränke unterzubringen. Das war schwierig zu bewerkstelligen.

Frage: Inwieweit haben Sie die Handlung bei „Medewatt?“ verändert?

hantke: Ich habe das Stück in die Gegenwart transportiert. Dabei musste ich einige Dinge den heutigen Gegebenheiten anpassen.

Frage: Werden Sie wieder Regie führen?

Hantke: Das kann ich mir gut vorstellen. Die Aufgabe ist spannend und reizvoll.

zwölf mal öffnet sich am luisenhof der vorhang

Einen Hallig-Urlaub mit Hindernissen erleben zwei Familien im neuen Stück der Niederdeutschen Bühne Nordenham in der Schule Am Luisenhof. Der Vorhang für den Dreiakter „Medewatt?“ öffnet sich heute um 20 Uhr. Nach der Premiere ist die Komödie noch elf Mal zu sehen, darunter unter anderem am kommenden Freitag, 15. April (20 Uhr), sowie am Sonnabend und Sonntag, 16. und 17. April, jeweils ab 15 Uhr. Karten gibt es bei Lederwaren Clausen an der Bahnhofstraße und an der Tageskasse in der Schule Am Luisenhof.

Mitwirkende sind Gerd Hantke, Renate Brüggemann, Alexander Mietz, Georg Schultz, Erika Kirsch und Franziska Wahls auf der Bühne sowie Regina Hantke (Regie), Helga Schultz (Regieassistentin), Helga Schultz (Inspizientin) und Edith Dierksen (Souffleuse). Bodo Debelts (auch Bühnenbild), Horst Dirksen, Alexander Cleve, Wolfried Hilchenbach, Horst Krupp und Manfred Scherotzki bewerkstelligen den Bühnenbau. Für die Kostüme ist Almut Kowalski zuständig. Das Team komplettieren Detlef Janssen (Technik) sowie Angelika Fensch und Helga Schiel (Maske).

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