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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

EMPFANG: Kirchen begrüßen das Neue Jahr

12.01.2009

BRAKE Wenn der ökumenische Neujahrsempfang ein Gradmesser für den Verlauf eines Jahres ist, dann wird 2009 ein gutes Jahr. Zum achten Mal hatten die evangelische und die katholische Kirche in Brake in die Agora des Gymnasiums eingeladen, auf evangelischer Seite war zum ersten Mal die neue evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Brake an der Weser Gastgeberin. Pfarrer Karl-Heinz Vorwerk begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kunst und Kultur, darunter den stellvertretenden Landrat Dieter Kohlmann, Bürgermeister Roland Schiefke und den neuen evangelischen Bischof Jan Janssen. Musikalisch bestens unterhalten wurden die Gäste vom Orchester des Bahnsozialwerks unter Leitung von Thomas Schröder. Unbestrittener Höhepunkt und Abschluss des Empfangs war der Auftritt des Pastorenkabaretts „Schwarzer Humor“. Mit einem „Best of“ gaben Anke und Stefan Stalling, Andreas Technow und Edgar Rebbe eine Abschiedsvorstellung, denn in dieser Formation wird es das

Kabarett nicht mehr geben. Unterstützt wurden sie von Finn und Thorben Boyksen sowie Dirk und Ben Brüers aus dem BSW-Orchester. Die erste Zugabe wurde noch zurückhaltend erklatscht, die zweite lautstark gefordert und zum Abschied gab es stehende Ovationen.

Ein Jahresanfang ohne ökumenischen Empfang ist gar nicht mehr vorstellbar. Zur Tradition der Veranstaltung gehören die stets humorvollen Ausführungen von Pfarrer Vorwerk zum Stand der Kirche in der Gesellschaft und zur Ökumene. Eine Überraschung gab es auch: Zur Geburt der neuen evangelischen Kirchengemeinde Brake an der Weser servierte der Pfarrgemeinderat der katholischen Kirchengemeinde einen mehrere Meter langen Kilmer-Stuten und schenkte dazu Hochprozentiges aus.

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Tradition ist auch der Jahresrückblick in Bildern von Pastor Technow. In den Mittelpunkt rückte er den edlen Ritter Roland von Schiefke und dessen Traum, den Bahnhof aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken. Im Schnelldurchlauf ließ Technow die lange Diskussion der Politik zur Kinderbetreuung Revue passieren, bei der mancher auch nur Bahnhof verstanden habe. Er erinnerte an die Proteste gegen die Palmöl-Verarbeitung bei der Fettraffinerie und gegen die Biogasanlage, das Loch im Hallenbad, die Eröffnung der Braker Tafel, das Hin und Her beim Neubau des Hammelwarder Feuerwehrhauses und das Kommen und Gehen „bei Kirchens“.

Die Besinnung auf Vernunft, Vertrauen und Verlässlichkeit forderte Bürgermeister Schiefke in seinem Grußwort. Er sei überzeugt davon, dass diese Grundwerte an Bedeutung gewinnen würden und man damit gestärkt aus der durch Finanzspekulationen verursachten Krise hervorgehen werde.

Mit Worten der Hoffnung und des Trostes aus dem Buch Josua begann Bischof Jan Janssen seinen Neujahrsgruß. Er habe die „kräftige Zuversicht“, dass sich Kirche in der Ökumene auf die Umbrüche in der Gesellschaft einstellen könne und zu einem Vorbild werde für ein vertrauensvolles Miteinander.

Lore Timme-Hänsel Redakteurin / Kulturredaktion
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