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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Stadtkirche: Kleiber fühlt sich im Eulenkasten wohl

22.05.2012

BRAKE Zu einem Rundgang über den Braker Stadtfriedhof luden Pfarrer Andreas Technow und Franz-Otto Müller vom Nabu Wesermarsch ein. Hecken, Büsche und Steinhaufen bieten einer Vielzahl von Lebewesen einen hervorragenden Lebensraum.

Bewaffnet mit Fernglas und „Ting“, der sich nicht nur beim Identifizieren der Vogelstimmen, sondern auch beim Anlocken von Artgenossen als hilfreich erwies, ging es auf die zweistündige Tour. „Wenn auch asiatische Sträucher oder versiegelte Mauerritzen nicht ganz so optimal sind, passen sich die meisten Tiere ihrem Lebensraum hier gut an“, erklärte Franz-Otto Müller. Hinsichtlich der Nutzung von giftigen Algenreinigern habe es in der Friedhofsordnung klare Verbesserungen gegeben, lobte Müller.

Vera Heiken, Leiterin einer Berufsqualifizierungsmaßnahme der Caritas, hatte sich mit ihrer Gruppe dem Rundgang angeschlossen. Denn alle wollten wissen, was aus den zwölf Nistkästen geworden ist, die sie im Frühjahr hier aufgehängt hatten. Gleich beim ersten Vogelkasten stellten sie zufrieden fest, dass eine Meisenfamilie eingezogen war.

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Konfirmanden hatten in den Jahren zuvor gemeinsam mit Friedrich Wilhelm Wegner diverse Fledermauskästen auf dem Friedhofsgelände installiert, die während des Winters gerne von den kleinen Blaumeisen als Schlafplatz genutzt werden. Der Naturfreund ist schon seit 30 Jahren im Nabu und hoffte, mit einem Eulenkasten Waldkäuze auf den Friedhof locken zu können. Erstaunt stellte er jedoch immer wieder bei späteren Kon-trollen fest, dass der Kasten ständig seltsam verklebt war und mühselig freigemeißelt werden musste. Nun hat er endlich die „Täter“ entlarvt: eine Kleiberfamilie hat sich dort eingerichtet.

Mit der Erkenntnis, dass auf einem Friedhof keineswegs Totenstille herrscht, wenn man genau hinschaut und hinhört, machten sich die Tierfreunde auf den Heimweg.

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